Merz: Werde in keine Kommission oder Gremium der CDU gehen

Epoch Times11. Januar 2019 Aktualisiert: 11. Januar 2019 18:02
Ihm brauche niemand eine Aufgabe zuzuweisen, sagte Friedrich Merz am Freitag in einem Interview mit n-tv. Wie er konkret für die CDU arbeiten wird, ist allerdings auch nicht klar. Merz sagte, er werde Parteikommissionen und Gremien meiden.

Der im Rennen um den CDU-Vorsitz unterlegene Friedrich Merz legt Wert darauf, in keiner Kommission und keinem Gremium der Partei mitzuarbeiten. Er habe der CDU seine Mitarbeit zu Themen der Wirtschafts- und Finanzpolitik sowie Außen- und Sicherheitspolitik angeboten, sagte Merz am Freitag dem Nachrichtensender n-tv. „Mir braucht niemand eine Aufgabe zuzuweisen.“ Er sei bereit zu helfen, „aber ich werde in keine Kommission, kein Gremium der Partei gehen“, fügte Merz hinzu.

Der frühere Unionsfraktionschef hob hervor, er werde insbesondere für die CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer zur Verfügung stehen, wenn diese seinen Rat haben wolle. Mehr als das habe er auch nicht angeboten.

Am Donnerstag hatte Kramp-Karrenbauer erklärt, Merz werde sich künftig als Wirtschafts- und Finanzexperte in der Partei engagieren. Demnach wird der Sauerländer Mitglied des Expertenkreises aus Vertretern der Wirtschaft und Wissenschaft, den Kramp-Karrenbauer im vergangenen Jahr noch als CDU-Generalsekretärin ins Leben gerufen hatte.

Eine CDU-Sprecherin erklärte nun am Freitag, Kramp-Karrenbauer und Merz seien sich „über die Art und den Charakter der Zusammenarbeit vollkommen einig“. Sie hätten in den vergangenen Tagen mehrfach darüber gesprochen, wie Merz „in der näheren Zukunft“ in der CDU mitarbeiten und zu welchen Themen er sein Wissen und seine politische Einschätzung einbringen könne. „Der Beraterkreis der Parteivorsitzenden, dem er angehören soll, ist kein offizielles Gremium der Partei.“ Insofern gebe es auch keinen „Dissens“.

(afp)

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