Mittlere Sturmflut an Ostseeküste erwartet – Im Binnenland Sturmwarnung, Unwetter und Schneeverwehungen

Epoch Times3. Januar 2017 Aktualisiert: 3. Januar 2017 20:10
Für die deutsche Ostseeküste wird für Mittwochabend vor einer Sturmflut gewarnt. Die Warnung gilt für die Kieler Bucht, die Lübecker Bucht, die Gebiete westlich und östlich von Rügen und das Kleine Haff.

Der Deutsche Wetterdienst warnt: Ab dem Abend im Norden und Osten STURM und im Bergland zum Teil starke SCHNEEFÄLLE mit Schneeverwehungen, UNWETTER! An der Nordsee orkanartige Böen.

Nach Angaben des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie in Rostock werden Wasserstände von 1,20 bis 1,50 Meter über dem Mittelwert erwartet, was einer mittleren Sturmflut entsprechen würde.

Die Warnung gilt für die Kieler Bucht, die Lübecker Bucht, die Gebiete westlich und östlich von Rügen und das Kleine Haff. Eine Sturmflut wird meist durch starke Winde hervorgerufen. Durch einen gegen die Küste gerichteten Sturm werden vom offenen Meer große Wassermassen herangetrieben.

Im Bergland starke Böen, Schneefall und Schneeverwehungen

Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach warnte zudem bereits für die Nacht vor Wind- und Sturmböen in weiten Landesteilen sowie vor Orkanböen und kräftigen Schneefällen mit Verwehungen im höheren Bergland.

Die Schneefallgrenze steigt vorübergehend auf 600, im Süden auf etwa 400 m an. In Nordweststaulagen der Mittelgebirge kommt es zu kräftigen Schneefällen. Teilweise sind dort bis zum Morgen 10 – 15 cm Neuschnee möglich. Dabei kommt es in einigen Teilen zu starken Schneeverwehungen.

Bis Mittwochabend sind in einigen Nordstaulagen der Mittelgebirge insgesamt Neuschneemengen von 20 – 30 cm, lokal über 30 cm möglich.

Aussichten ab Mittwoch

Am Mittwoch setzt sich die Sturmlage fort. Die Niederschläge gehen zunehmend in Schauer über.

Die Schneefallgrenze sinkt dabei allmählich wieder bis ins Tiefland. In der Nordosthälfte sind Schnee- und Graupelgewitter mit schweren Sturmböen möglich. In Nordstaulagen und im Stau der Alpen halten die kräftigen Schneefälle an. (afp/DWD)

Bildschirmfoto vom 2017-01-03 19-53-13

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