Regierung plant „Corona-Kita-Studie“ bis Dezember 2021

Epoch Times27. Mai 2020 Aktualisiert: 27. Mai 2020 12:32
Die Bundesregierung will die Öffnung der Kitas mit einer Studie überwachen. Umfragen, ein Melderegister und umfangreiche Tests sollen die Rolle der Kinder im Infektionsgeschehen untersuchen, heißt es in einem internen Papier, über das die "Welt" (Donnerstagausgabe) berichtet. Die Studie wird gemeinsam vom Familien- und Gesundheitsministerium finanziert und "in enger Abstimmung mit den Bundesländern" durchgeführt.

Die „Corona-Kita-Studie“ soll im Juni 2020 starten. Ein Ende ist für Dezember 2021. „Ziel der Studie ist, zu klären, wie stark das bisherige und weitere Öffnungsgeschehen in der (erweiterten) Notbetreuung beziehungsweise im eingeschränkten Regelbetrieb mit gehäuften Infektionen von Kindern und Erwachsenen einhergeht“, heißt es in dem Papier.

Bisher gebe es keine gesicherten Erkenntnisse darüber, welche Rolle Kindertagesbetreuungsangebote im aktuellen Pandemiegeschehen spielten. Diese Wissenslücke soll die Studie schließen. Geplant ist die Befragung des Leitungspersonals von 3.000 Kitas, dazu sollen in 600 Einrichtungen zusätzlich auch Personal und Eltern befragt werden.

In einem bundesweiten Kita-Register sollen alle Einrichtungen wochenweise ihre Kapazität melden, auch Gruppen- und Einrichtungsschließungen aufgrund von Infektionsfällen werden hier registriert.

In einem dritten Forschungsmodul soll die Erkrankungshäufigkeit von Kindern mit und ohne Teilnahme an der Betreuung und die Übertragung innerhalb von Familien sowie auf pädagogische Fachkräfte untersucht werden.

Ergänzt wird die Forschung demnach durch „anlassbezogene Testungen aller Kinder, der pädagogischen Fachkräfte, Geschwister und ggf. der Eltern in Kitas bei aufgetretener Infektion“.

Insgesamt sollen jeweils maximal 1.000 Personen an bis zu drei Messpunkten untersucht werden. Durch die Untersuchung von Infektionsketten unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen in der Betreuung könne die Studie wichtiges Steuerungswissen liefern, heißt es in der Projektbeschreibung. (dts/sua)

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