Scharping: Neuwahl wäre „lebensgefährliches Risiko für SPD“

Epoch Times22. Februar 2018 Aktualisiert: 22. Februar 2018 10:19
Der frühere SPD-Bundesvorsitzende Rudolf Scharping hat bei den Parteimitgliedern für eine neue Koalition mit der Union geworben. Eine Neuwahl wäre „ein lebensgefährliches Risiko für die SPD“ und „schlecht für Deutschland“.

Der frühere SPD-Bundesvorsitzende Rudolf Scharping hat bei den Parteimitgliedern für eine neue Koalition mit der Union geworben. Eine Neuwahl wäre „ein lebensgefährliches Risiko für die SPD“ und „schlecht für Deutschland“.

Aus seiner Sicht ist die Lage der SPD „so ernst wie noch nie in der Bundesrepublik“, warnte der ehemalige rheinland-pfälzische Ministerpräsident in der „Rhein-Zeitung“.

GroKo-Gegnern in seiner Partei hielt Scharping vor: „Die SPD ist keine Selbsterfahrungsgruppe. Wir sollten immer mit dem Anspruch antreten, Zukunft für die Mehrheit der Gesellschaft zu gestalten.“ Auf die Frage, mit welchem Ausgang des SPD-Mitgliedervotums zur Neuauflage der großen Koalition er rechne, sagte Scharping: „Ich bin, was die Vernunft unserer Mitglieder und unserer Bürger angeht, grundsätzlich ein Optimist.“ (dpa)

Siehe auch:

Unterlagen des SPD-Mitgliedervotums – Reinste GroKo-Werbung

Juso-Chef Kühnert: SPD-Vorstand fehlt der Plan B zur GroKo

Thilo Sarrazin: Die AfD löst die SPD ab



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