Am Kölner Dom: Sicherheitsmaßnahmen bis Neujahr verlängert

Die wegen möglicher Anschlagspläne verhängten Sicherheitsmaßnahmen am Kölner Dom werden bis Neujahr verlängert.
Einsatzfahrzeuge der Polizei stehen vor dem Kölner Dom.
Einsatzfahrzeuge der Polizei stehen vor dem Kölner Dom.Foto: Sascha Thelen/dpa
Epoch Times26. Dezember 2023

Wie die Kölner Polizei und die Domverwaltung am Dienstag mitteilten, kann die Kathedrale weiter wie an Weihnachten für Messen und Beichten betreten werden. Besucher müssten sich aber von der Polizei kontrollieren lassen. Für touristische Besuche etwa der Schatzkammer oder des Aussichtsturms bleibt das Gotteshaus den Angaben zufolge aber aus Sicherheitsgründen weiter gesperrt.

Nach einem „Gefahrenhinweis“ hatte die Kölner Polizei am Samstag den Dom mit Spürhunden durchsucht. Sprengstoff wurde dabei nicht gefunden. Der Gefährdungshinweis bezog sich laut Polizei zwar auf Silvester, aus Sicherheitsgründen fanden aber bereits die Weihnachtsmessen unter verschärften Schutzmaßnahmen statt.

In Österreich wurden drei Verdächtige im Zusammenhang mit der möglichen Gefährdungslage festgenommen. Ihnen wird nach Angaben der dortigen Behörden vorgeworfen, einem radikalislamischen Terror-Netzwerk anzugehören, das Anschläge auf den Kölner Dom und den Wiener Stephansdom erwogen haben soll.

Die Dom-Verwaltung in Köln ermöglichte es nach Angaben vom Dienstag nun Gläubigen, außerhalb der Kirche eine Kerze für bestimmte Anliegen zu entzünden. Dazu wurde ein eigener Stand am angrenzenden Weihnachtsmarkt aufgestellt.

„Jeder, der in diesen Tagen vor dem Kölner Dom eine Kerze entzündet, setzt damit auch ein Zeichen für den Frieden“, erklärte Dompropst Monsignore Guido Assmann. „Möge dieses Friedenszeichen wachsen und sich ausbreiten und als Zeichen der Versöhnung in die ganze Welt hineinstrahlen. (afp)



Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion