SPD-Fraktionschef will Multimillionäre bei Erbschaftsteuer stärker belasten – aber keine Vermögensteuer

SPD-Fraktionschef Oppermann will Multimillionäre und Milliardäre bei der Erbschaftsteuer stärker belasten. Eine Vermögensteuer sei aber ungeeignet, "weil diese Substanzbesteuerung das Eigenkapital von Unternehmen jedes Jahr schmälern würde".
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Thomas Oppermann, Fraktionsvorsitzender der SPD im Deutschen Bundestag.Foto: Michael Kappeler/Archiv/dpa
Epoch Times17. Juni 2017

Multimillionäre und Milliardäre sollen nach Ansicht von SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann stärker bei der Erbschaftsteuer belastet werden.

„Natürlich müssen die ganz großen Vermögen stärker zur Finanzierung des Gemeinwesens beitragen“, sagte Oppermann der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ vom Samstag.

Eine Vermögensteuer sei aber ungeeignet, „weil diese Substanzbesteuerung das Eigenkapital von Unternehmen jedes Jahr schmälern würde“.

Großverdiener sollen Oppermann zufolge aber bei Erbschaften stärker herangezogen werden. Es sei nicht gerecht, wenn Multimillionäre oder Milliardäre bei der Erbschaftsteuer geschont würden, sagte der SPD-Fraktionschef.

Dies sei auch „ordnungspolitisch falsch, weil neues Wachstum nicht durch Erbschaften entsteht, sondern durch Innovation und Investition“. Die SPD stellt ihr Steuerkonzept für den Bundestagswahlkampf in der nächsten Woche vor. (afp)



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