Städtebund will gerechtere Verteilung von Flüchtlingen in EU

Titelbild
Aufschrift "Kein Mensch ist illegal"Foto: über dts Nachrichtenagentur
Epoch Times20. April 2015

Der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds, Gerd Landsberg, hat angesichts der neuen Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer eine bessere und gerechtere Zusammenarbeit in Europa angemahnt. „Erforderlich ist nicht nur eine solidarische Verteilung bei der Aufnahme von Asylbewerbern, sondern auch ein entschlossenes Vorgehen gegen Schleuserbanden, die mit dem Leid der Menschen Geld verdienen und skrupellos vielfach das Leben der Flüchtlinge aufs Spiel setzen“, sagte Landsberg der „Rheinischen Post“ (Montagausgabe). Er sieht in diesem Zusammenhang auch die europäische Außenpolitik gefordert: „Die EU muss mit den Herkunftsländern verbindliche Vereinbarungen treffen, damit den Flüchtlingen in den Herkunftsländern vor Ort besser unter humanitären Standards geholfen werden kann.“

Landsberg verlangte zudem, dass angesichts der weiter steigenden Flüchtlingszahlen in Deutschland und der damit verbundenen Herausforderungen der Kommunen, diese „in den Flüchtlingsgipfel der Kanzlerin am 8. Mai mit eingebunden werden“.

(dts Nachrichtenagentur)



Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion