Maskenpflicht in der Innenstadt von Augsburg in Bayern.Foto: CHRISTOF STACHE/AFP via Getty Images

Thalia, TEDi, KIK, Woolworth, Roller, Butlers: Innenstädte sterben mit dem Handel – Appell an Politik

Von 25. März 2021
Eine Initiative von Handelsketten wendet sich mit einem dringlichen Appell an die Politik. Die Initiative fordert Öffnungsstrategien, Zukunftsperspektiven und schnelle, praktikable Lösungen, sonst „sterben“ die deutschen Innenstädte mit dem Handel zusammen.

Die Chefs großer Handelskonzerne wie Thalia, TEDi, KIK, Woolworth und Butlers haben sich in einem Appell am 24. März an Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten gewandt. Sie fordern konstruktive Gespräche und einen Dialog mit der Politik – dies wäre „für viele Unternehmen im Handel auch die letzte Hoffnung, die eigene Existenz zu retten“.

Die „Initiative Zukunft Handel“ kritisiert in dem Brief, der direkt an Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, gerichtet ist und der Epoch Times vorliegt, dass die Politik „zum wiederholten Male“ Entscheidungen getroffen hat, welche viele Wirtschaftsbereiche belastet. Dies betrifft den Handel, „seine vielen tausend kleinen, mittleren und großen Unternehmen sowie hunderttausende von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“.

Weiter werfen die Konzernchefs der deutschen Politik „Inkonsequenz“ vor, die dem Handel „Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat die finanzielle Grundlage“ nehme. Und dabei gehe es nicht nur um den Handel selbst, sondern auch um die Innenstädte, die dadurch mit der Branche zusammen „sterben“ würden. 

Die Initiative fordert konsequente Anti-Corona-Maßnahmen, die praktische Lösungen erlauben und „schnelle, unbürokratische sowie deutlich erhöhte finanzielle Hilfen“ bieten. Die neuen Corona-Beschlüsse seien ein „Irrgarten von Entscheidungen“, die zu komplex und unverständlich seien.

Die Unternehmer sind zu „radikalen Schritten“ bereit. Aber nur dann, wenn die Politik uns ihrerseits mit radikalen Maßnahmen in der schlimmsten Krise unserer Branche seit dem Zweiten Weltkrieg unterstützen würde“. In diesem Fall würden die Konzernchefs den Aufbau einer neuen Verantwortungspartnerschaft“ zwischen Politik und Unternehmen anbieten. 

In konkreten Vorschlägen zur Bewältigung der Krise sprechen sie wichtige Punkte an wie die Weiterentwicklung des „Click and Meet“-Verfahrens „am besten ohne Kopplung an Inzidenzwerte“ und die Nutzung neuer digitaler Sicherheits-Apps, um Kontaktdaten transparenter zu machen und um „die Nachverfolgung sicherstellen zu können“.

Sie fordern zudem eine Lösung für die „Mietgerechtigkeit“. Es gebe „hohe Mietbelastungen in Zeiten von Null-Umsatz“, die rechtliche Auswege erfordern. 

Laut „Business Insider“ schreibt das Bündnis in dem Brief an die Kanzlerin, die Handelsbranche werde „für den neuerlichen Anstieg des Infektionsgeschehens überproportional in die Haftung“ genommen.

Die „vor zwei Wochen beschlossenen, ohnehin nur leichten Lockerungen“ seien wieder rückgängig gemacht worden, obwohl Beispiele wie Hannover und Thüringen zeigten, dass die Inzidenzwerte auch bei geschlossenen Geschäften gestiegen seien, schreibt die Initiative. 

Das Schreiben unterzeichneten die Mitglieder der „Iniative Zukunft Handel“, die Chefs der Einzelhandelsunternehmen KIK, TEDi, Woolworth, Jeans Fritz, Roller, Butlers, Thalia, Siemes Schuhcenter und Poco.

Den Brief finden Sie hier: Anschreiben der „Initiative Zukunft Handel“ an Ministerpräsident Armin Laschet



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Unsere Buchempfehlung

Krankheiten wie COVID-19, Katastrophen und seltsame Naturereignisse machen den Menschen aufmerksam: etwas läuft schief. Es läuft tatsächlich etwas sehr schief. Die Gesellschaft folgt - verblendet vom "Gespenst des Kommunismus" - einem gefährlichen Weg.

Es ist der Kampf zwischen dem Guten und dem Bösen, zwischen dem Göttlichen und dem Teuflischen, die in jedem Menschen wohnen.

Dieses Buch schafft Klarheit über die verworrenen Geheimnisse der Gezeiten der Geschichte – die Masken und Formen, die das Böse anwendet, um unsere Welt zu manipulieren. Und: Es zeigt einen Ausweg. „Chinas Griff nach der Weltherrschaft“ wird im Kapitel 18 des Buches „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ analysiert. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion