Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus.Foto: Kay Nietfeld/dpa/dpa

Unionsfraktionschef verteidigt Lockdown-Pläne: „Es geht jetzt darum, dass wir Weihnachten retten“

Epoch Times28. Oktober 2020 Aktualisiert: 28. Oktober 2020 9:33

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) hat die Pläne von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) für drastisch verschärfte Corona-Regeln im November verteidigt.

„Es geht jetzt darum, dass wir Weihnachten retten“, sagte der CDU-Politiker dem RTL-Magazin „Guten Morgen Deutschland“. Dafür müsse man kämpfen.

„Und dafür brauchen wir jetzt ganz harte Einschränkungen.“ Für Brinkhaus geht es jetzt in erster Linie darum, die Kontakte in der Bevölkerung zu verringern: „Infektionen reduzieren sich, wenn sich Kontakte reduzieren. Das heißt, es geht jetzt darum, Bewegungen und Kontakte zu reduzieren. Lieber jetzt ein harter November als nach hinten raus, übrigens auch nach Weihnachten, eine riesige Infektionswelle, die das ganze Land dann auch für eine längere Zeit lahmlegt.“

Brinkhaus forderte die Länderchefs auf, Merkel bei ihrer Beschlussvorlage für einen teilweisen Lockdown in Deutschland im November zu folgen: „Ich hoffe, dass sie damit durchkommen wird. Ich hoffe auf die Vernunft, ich hoffe auf die Einsicht der Ministerpräsidenten.“

Wenn jetzt nicht alle zusammenhielten, dann habe man keine Chance gegen die Pandemie. „Und deswegen muss heute das Signal für die Einigkeit kommen.“

Vor allem für die Akzeptanz in der Bevölkerung sei es wichtig, dass die neuen Regeln einheitlich für das ganze Land gelten, sagte der Chef der Unionsfraktion: „Ich hoffe, dass diese Maßnahmen dieses Mal auch einheitlich sind. Das heißt, dass sie von allen Bundesländern mitgetragen werden.“ Brinkhaus weiter: „Ich denke, die Bevölkerung erwartet zu Recht, dass jetzt alle an einem Strang ziehen.“ (dts)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion