"Man muss leider sagen, dass der Rechtsextremismus in den neuen Ländern im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung Marco Wanderwitz.Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/dpa

Wanderwitz: Wegen AfD mehr politische Bildung nötig

Epoch Times7. Juni 2021 Aktualisiert: 7. Juni 2021 20:14

Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Marco Wanderwitz, sieht in dem Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt bei jüngeren Wählern die dringende Notwendigkeit für mehr politische Bildung.

„Ich hatte befürchtet, dass wir noch mehr werden tun müssen – auch bei Jüngeren. Auch für politische Bildung. Gewisse Dinge werden von Generation zu Generation weitergegeben“, sagte der CDU-Politiker dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ zum Abschneiden der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.

Dort hatte die AfD am Sonntag mehr Stimmen der 18- bis 44-jährigen Wähler bekommen als alle anderen Parteien. Es gehe darum, „dass wir demokratische Grundhaltung brauchen und einfordern.“

Wanderwitz CDU-Spitzenkandidat in Sachsen

Wanderwitz, der Spitzenkandidat der CDU in Sachsen für die Bundestagswahl im September ist, sagte weiter, die Union müsse die wichtigsten Themen nun „ganz konkret ausbuchstabieren“.

Sie müsse erklären, wie gute Arbeit der Zukunft, die Modernisierung der Gesellschaft, die soziale Sicherung, die Mobilität und gleichwertige Lebensverhältnisse aussehen sollen. In den letzten Tagen hatte Wanderwitz schon mit Äußerungen über die Ostdeutschen für Aufsehen gesorgt. Der FAZ hatte er gesagt, Menschen in Ostdeutschland seien teilweise „in einer Form diktatursozialisiert“ und nicht in der Demokratie angekommen.

Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt war die AfD am Sonntag laut vorläufigem amtlichen Ergebnis auf 20,8 Prozent gekommen. Sie wurde zweitstärkste Kraft hinter der CDU, die es auf 37,1 Prozent brachte. (dts/afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion