Gewaltsame Proteste während des G-20 Gipfels in Hamburg.Foto: Thomas Lohnes/Getty Images

Weit mehr links- als rechtsradikale Gewalt in Hamburg – AfD fordert: Ende der „Kuschelpolitik“ gegenüber Linksextremisten

Epoch Times3. April 2018 Aktualisiert: 4. April 2018 10:26
Linksextremistische Straftaten gegen Leib und Leben haben sich in Hamburg verdoppelt. Delikte gegen privates Eigentum haben sogar um das Zwanzigfache zugenommen.

Laut kleiner Anfrage der AfD-Bürgerschaftsfraktion teilte der Hamburger Senat mit, dass sich die Zahl linksextremistischer Straftaten gegen Leib und Leben 2017 in Hamburg mehr als verdoppelt hat. Demnach sind sie von 82 im Jahr 2016 auf 192 im vergangenen Jahr gestiegen.

Motivierte Straftaten von Linksextremisten gegen privates Eigentum haben sogar um das Zwanzigfache zugenommen. Auch Angriffe gegen Einrichtungen von Sicherheitsbehörden haben drastisch zugenommen.

Die genauen Zahlen im Überblick:

Linksextreme Gewalttaten, die sich gegen das Leben richteten, verdoppelten sich von 82 (2016) auf 192 (2017). Linksextreme Gewalttaten gegen Sachgüter stiegen um das Zwanzigfache – von 65 (2016) auf 1278 (2017) – an. Linksextreme Gewalttaten gegen Einrichtungen der Sicherheitsbehörden stiegen fast um das Zehnfache – von 101 (2016) auf 916 (2017) – an.

AfD: „Altparteien fördern Linksextremisten“

AfD-Politiker Peter Lorkowski sieht in Hamburg eine Hochburg für Linksextremisten.

Er sagt: „Eine ausgewogene Bekämpfung von Extremismus jeglicher Couleur ist Bestandteil einer wehrhaften Demokratie und es gilt der Grundsatz für alle Extremisten: Wehret den Anfängen! Spätestens nach dem G20-Gipfel muss klar sein: Hamburg bildet eine Hochburg für Linksextremisten, deshalb muss der Kampf gegen den Linksextremismus endlich geführt und intensiviert werden. Skandalös ist, dass die linksextreme Szene jahrzehntelang und bis heute direkt und indirekt durch die Altparteien – von SPD, den Grünen bis zur CDU – toleriert und sogar gefördert wird. Das muss ein Ende haben und das sind wir den Bürgern Hamburgs gerade nach der linksextremen G20-Gewaltspirale schuldig. Der Senat muss endlich die Kuschelpolitik gegenüber Linksextremisten beenden!“

Weniger Gewalt durch Rechtsextreme

Wie die„Junge Freiheit“ schreibt, sind im gleichen Zeitraum rechtsextremistische Straftaten gegen Leib und Leben um mehr als die Hälfte gesunken, nämlich von 27 auf 13 Delikte.

Zehn Angriffe auf privates Eigentum seien 2017 auf das Konto Rechtsextremer gegangen. Im Vorjahr seien es noch 18 gewesen. Angriffe auf Sicherheitsbehörden hätten sich von zehn auf fünf verringert.

Wie eine weitere Anfrage der AfD-Fraktion ergab, wurden auch am Rande der Kundgebung unter dem Motto „Merkel muss weg“ am 19. März mehr Straftaten verübt als bislang bekannt. Offenbar wurden neben einem 37 Jahre alten Teilnehmer der Kundgebung – der von Unbekannten in der U-Bahnstation Stephansplatz bewusstlos geschlagen wurde – auch andere Menschen verletzt. (mcd)

Siehe auch:

Razzien gegen Linksextreme: „Manche Unis sind Brutstätten des Linksextremismus“


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