Donau reißt Flussrestaurant in Bratislava vom Ufer los

Ein schwimmendes Restaurant - auf der Donau bei Bratislava wurde es zur Gefahr.
Titelbild
Ein Ponton mit einem ganzen Flussrestaurant löst sich vom Donauufer und treibt flussabwärts.Foto: Jaroslav Novák, TASR/dpa
Epoch Times25. Dezember 2018

Ein Ponton mit einem Flussrestaurant hat sich in Bratislava vom Donauufer gelöst und ist flussabwärts getrieben. Wie die Feuerwehr mitteilte, bestand akute Gefahr für den Schiffsverkehr.

Schon nach wenigen hundert Metern war das ungeplant schwimmende Restaurant mit einem entgegenkommenden Güterschiff aus Rumänien zusammengestoßen, woraufhin Teile der Gebäudekonstruktion abbrachen und sich auf dem Wasser verteilten. Auch das Güterschiff wurde beschädigt. Trümmerteile des Restaurants blockierten zudem die Steuermechanismen des Schiffs und mussten von der Feuerwehr entfernt werden.

Erst nach mehreren Stunden gelang es Feuerwehr und Polizei mit Booten, die beiden größten Rumpfteile des beim Zusammenstoß auseinandergebrochenen Restaurant-Pontons „einzufangen“ und am südlichen Stadtrand von Bratislava zu verankern.

Wegen des Weihnachtsfeiertages befanden sich am Dienstag keine Menschen in dem normalerweise vor einem stark frequentierten Einkaufszentrum auf dem Wasser liegenden Ausflugsrestaurant. Daher wurde niemand verletzt. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, war zunächst nicht bekannt. Zwar hatte es in den vergangenen Tagen stark geregnet, die am Donauufer befestigten Pontons sollten aber auch gegen Hochwasser gesichert sein. (dpa)



Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion