Schweizer Gemeinde zahlt lieber Strafe, als Flüchtlinge aufzunehmen

Epoch Times18. September 2015 Aktualisiert: 18. September 2015 18:37

Die kleine schweizer Gemeinde Oberwil Lieli wehrt sich mit Händen und Füßen dagegen, Asylbewerber aufzunehmen.

Potentielle Unterbringungen wurden abgerissen um keinen Extra-Platz übrig zu haben und bereitwillig wurde das fällige Strafgeld bezahlt.

"Wir wollen uns von Bern keine Asylbewerber diktieren lassen", begründete der SVP-Politiker Andreas Glarner diese Entscheidung gegenüber "Blick".

Nachdem 2015 schon 26.000 Franken Strafe bezahlt wurden (23.600 Euro), werden für das Jahr 2016 bereits 290.000 Franken fällig (ca. 260.000 Euro), weil das Dorf seine Auflagen nicht erfüllt. Aber auch dieses Geld scheint die Gemeinde gerne zu zahlen.

Eigentlich geht es dabei nur um eine geringe Anzahl von Flüchtlingen, nämlich sieben. Aber Prinzip ist Prinzip. Die Stadt kaufte sogar ein Haus, das als potentielles Flüchtlingsheim hätte dienen können, nur um es durch Abriss aus der Welt zu schaffen …

“Es ist einfach falsch, jetzt Wirtschaftsflüchtlinge aufzunehmen, deshalb zahlen wir zähneknirschend”, sagte Glarner gegenüber dem regionalen Sender Tele M1. Die Gemeinde ist bekannt für ihren Wohlstand und ist steuergünstigte Gemeinde im Kanton Aargau. (dk)

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