Christine Ford hatte andere Besucher von großer Ähnlichkeit – war es ein Treffen mit US-Richter Kavanaugh?

Von 6. November 2018 Aktualisiert: 6. November 2018 21:05
Christine Blasey Ford, die dem Supreme-Court-Richter Brett Kavanaugh unterstellt hat, sie sexuell belästigt zu haben, hatte möglicherweise Begegnungen, die der angeblichen Begegnung mit Kavanaugh sehr ähnlich sind.

Fords Anschuldigungen, die nicht bewiesen werden konnten, und die von allen Zeugen, die sie genannt hatte, widerlegt wurden, hatte Kavanaughs Bestätigungsverfahren in letzter Minute unterbrochen. Nach einer öffentlichen Anhörung, bei der Zeugen aussagten und das FBI die Anschuldigungen untersuchte, wurde Kavanaugh am 6. Oktober als Richter am Supreme Court der Vereinigten Staaten bestätigt.

In einem Bericht des Justizausschusses des Senats vom 3. November heißt es, dass es keinen Beweis gebe, der die Behauptung von Kavanaughs Anklägerin stütze. Der Ausschuss erklärte, dass zwei Männer mit den Ermittlern in Kontakt getreten seien, um einvernehmliche Treffen, die sie in den 1980er Jahren mit Ford gehabt hätten, zu beschreiben.

Ein Mann erzählte dem Ausschuss, dass er als 19-jähriger Student in den Frühjahrsferien Washington besucht und dort ein Mädchen geküsst habe, von dem er glaube, es sei Ford gewesen.

„Er sagte, dass der Kuss im Schlafzimmer eines Hauses stattgefunden habe, das etwa 15 bis 20 Minuten Fußweg von der Van Ness Metro entfernt war. Dr. Ford habe einen Badeanzug unter ihrer Kleidung getragen und der Kuss sei zu Ende gewesen, als ein Freund als Scherz auf sie beide raufgesprungen sei“, so der Bericht des Ausschusses.

Der Mann, dessen Name geändert wurde, fügte hinzu, dass der Kuss von der Frau ausgegangen sei und dass er sich ihr nicht aufgedrängt habe.

Diese Begegnung weist erhebliche Ähnlichkeiten mit Fords angeblicher Begegnung mit Kavanaugh auf ‑ einschließlich der Begegnung in einem Haus nahe der Grenze zu Montgomery County, Maryland. Ford hatte ausgesagt, dass die Begegnung in einem Haus in diesem County stattgefunden habe. Wo genau, daran habe sie sich allerdings nicht erinnern können.

Die Beschreibung des Mannes von dem Mädchen, das einen Badeanzug unter ihrer Kleidung trug, passt haargenau zu der von Ford dargestellten Geschichte. Auch haben beide Geschichten das einzigartige Detail gemeinsam, dass am Ende ein Freund auf sie hinaufspringt.

Der andere Mann, der sich mit dem Ausschuss in Verbindung gesetzt hatte, erzählte den Ermittlern, dass er im Sommer 1982 mehrmals nach Washington gereist sei. Auf einer dieser Reisen habe er eine Hausparty besucht, „wo er eine Frau küsste und mit ihr rummachte, von der er glaubt, dass sie Dr. Ford gewesen sein könnte“.

Der Mann, dessen Name ebenfalls geändert wurde, „sagte, dass er anhand alter Fotos von Richter Kavanaugh, die er in den Nachrichten gesehen hat, der Meinung sei, dass sich die beiden ähnlich sehen würden“, so die Ermittler des Ausschusses.

„Unter den Personen, die sich mit den Ermittlern des Ausschusses in Verbindung gesetzt haben, waren zwei Männer, die sich getrennt und unabhängig voneinander meldeten. Sie behaupteten zu glauben, sich um den Zeitpunkt des angeblichen Vorfalls herum mit Dr. Ford getroffen zu haben“, erklärte der Ausschuss in seiner Zusammenfassung. „Obwohl jeder von ihnen Details beschrieb, die in mancher Hinsicht zu Dr. Fords Anschuldigung gegenüber Richter Kavanaugh zu passen scheinen, haben aber beide Männer einvernehmliche Begegnungen beschrieben.“

Das Original erschien in der amerikanischen „The Epoch Times“ (deutsche Bearbeitung von aw). Originalartikel: Christine Ford May Have Had Consensual Encounter Similar to Her Kavanaugh Claim

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