Demo gegen TTIP und weitere Proteste um G7 und Bilderberger

Epoch Times1. Juni 2015 Aktualisiert: 1. Juni 2015 17:21

In München wird am 4. Juni (Frohnleichnam) eine Demonstration stattfinden. Sie gehört zu den friedlichen Aktionen, die von Nichtregierungsorganisationen in der Zeit um den G7-Gipfel herum, organisiert werden.

Heute wurde auf dem Marienplatz in München ein drei Meter hoher Gipfel aus Pappkartons aufgebaut um Aufmerksamkeit auf die Forderungen der Demonstranten: „TTIP stoppen – Klima retten – Armut bekämpfen“ zu lenken. Die Organisatoren wünschen sich eine breite Beteiligung der Öffentlichkeit um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.

Markus Weber, Pressesprecher der Demo, erklärt: „Durch friedliche und kreative Proteste verschaffen wir unseren Forderungen Gehör. Angela Merkel möchte auf dem G7-Gipfel TTIP vorantreiben – hier braucht es jetzt dringend unseren entschiedenen Widerstand! Auf der Demo am Donnerstag zeigen wir ihr und den anderen Regierungschefs, wie breit die gesellschaftliche Ablehnung gegen TTIP ist.“

Martin Geilhufe vom BUND Naturschutz in Bayern ergänzt: “Die G7-Staaten stehen in der Verantwortung, verbindliche Zusagen zu Klimazielen und zum Umstieg auf Erneuerbare Energien zu machen. Außerdem müssen Staaten, die besonders vom Klimawandel betroffen sind, stärker unterstützt werden.”

Als nächste Aktion ist eine Großdemonstration in Garmisch-Partenkirchen am Samstag, 06.06.2015 von 14:00 bis 17:00 Uhr geplant. Und am 7. und 8.6.2015 findet in Krün (in Elmau 5) ein Treffen zum G7-Gipfel statt.

Friedliche Proteste finden auch gegen die zeitnahe Bilderberger-Konefrenz im Veranstaltungort, dem tiroler Telfs, statt. Es wird mit voraussichtlich 1.000 bis 2.000 Teilnehmern gerechnet.

Bilderberg-Konferenz: Wo die wichtigen Entscheidungen getroffen werden

Die jährliche Bilderberg-Konferenz findet vom 10. bis 14. Juni in Österreich statt. Eine elitäre Gruppe einflussreicher Politiker aus Wirtschaft, Militär, Medien, Hochschulen und Adel trifft sich unter Ausschluss der Öffentlichkeit in Telfs in Tirol.

Heiko Schrang schreibt im "Wallstreet-Online", dass die Abschaffung des Bargelds, neben den Themen Ukraine-Konflikt und der Förderung der Flüchtlingsströme nach Europa, ganz oben auf der Agenda beim diesjährigen Bilderberg-Treffen stehen werden. Sie würden, so eines ihrer Hauptziele, der totalen Kontrolle jedes Einzelnen erschreckend nah kommen. (dk)

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