Florida rät 20 Millionen Bürgern zur Vorbereitung auf Evakuierung wegen Sturmgefahr

Epoch Times8. September 2017 Aktualisiert: 8. September 2017 19:55
Die gesamte Bevölkerung von Florida sollte vorbereitet sein, "bald" ihre Wohngebiete zu verlassen. Hurrikan "Irma" sei "größer als unser gesamter Bundesstaat", sagte Floridas Gouverneur Rick Scott. Derweil verstärkte sich der Hurrikan "José" auf Kategorie 4.

Die Behörden des Bundesstaats Florida stuften die Lage am Freitag als derart gefährlich ein, dass sie alle 20 Millionen Einwohner zur Vorbereitung auf eine Evakuierung aufriefen. Während auf den verwüsteten karibischen Inseln die Hilfsmaßnahmen anliefen, ging vom erstarkenden Hurrikan „José“ neue Gefahr aus.

Floridas Gouverneur Rick Scott richtete eine dramatische Warnung an die Bürger: Die gesamte Bevölkerung von Florida müsse darauf vorbereitet sein, „bald“ ihre Wohngebiete zu verlassen. Hurrikan „Irma“ sei „größer als unser gesamter Bundesstaat“, sagte Scott.

„Dieser Sturm ist machtvoll und tödlich.“ Auch im weiter nördlich gelegenen US-Bundesstaat Georgia wurde die Evakuierung von Teilen der Küste angeordnet.

„Irma“ trifft am Samstag auf Florida

Die Meteorologen erwarten, dass „Irma“ am Samstag auf die Südküste von Florida auftrifft. Das Nationale Hurrikan-Zentrum der USA stufte den über die Karibik hinwegziehenden Wirbelsturm zwar am Freitag auf die zweithöchste Stufe vier herab, nannte ihn aber weiterhin „extrem gefährlich“. Die Windgeschwindigkeiten erreichten 250 Stundenkilometer.

Am Freitagabend oder Samstagmorgen könnte der Wirbelsturm in Kuba auf Land treffen. An Kubas Nordküste wurden 10.000 ausländische Touristen in Sicherheit gebracht, die Behörden riefen die höchste Alarmstufe aus.

Derweil verstärkte sich der Hurrikan „José“, der „Irma“ auf demselben Pfad folgt, auf Kategorie 4. Auch dieser Sturm sei „extrem gefährlich“, warnte das US-Hurrikanzentrum (NHC).

Auch Hurrikan „Katia“ nahm an Fahrt auf, er wurde auf Kategorie 2 hochgestuft. „Katia“ schlug einen anderen Weg ein, der Sturm bewegte sich auf Mexikos Ostküste zu.  (afp)

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