Historische Entwicklung: Japan, China und Südkorea suchen Einigung nach langen Streitigkeiten

Epoch Times22. März 2015 Aktualisiert: 22. März 2015 12:55
Asien beginnt miteinander zu arbeiten – China, Japan und Südkorea wollen ihre historischen Streitigkeiten lösen und zusammenarbeiten. Zum ersten Mal seit drei Jahren trafen sich die Außenminister Yun Byung Se …

Asien beginnt miteinander zu arbeiten – China, Japan und Südkorea wollen ihre historischen Streitigkeiten lösen und zusammenarbeiten.

Zum ersten Mal seit drei Jahren trafen sich die Außenminister Yun Byung Se (Südkorea), Wang Yi (China) und Fumio Kishida (Japan) in Seoul und erklärten in einer gemeinsamen Abschlusserklärung der erstaunten Weltöffentlichkeit, auf ein trilaterales Gipfeltreffen ihrer Staats- und Regierungschefs hinzuarbeiten.
Sie wollen sich gemeinsam den Problemen ihrer Geschichte annehmen, für ein Freihandelsabkommen einsetzen und die Inselstreitigkeiten lösen. Weiterhin geht es um neue Gespräche über Nordkoreas umstrittenes Atomprogramm.
In den Gesprächen gab es offenbar keine Diskussion über das US-gestützte Raketenabwehrsystem, das Washington in Südkorea als Abschreckung stationieren will. China steht diesem System kritisch gegenüber und befürchtet dadurch eine Destabilisierung der Region.
Südkorea äußerte, dass sie „positiv“ erwägen, der Asian Infrastructure Investment Bank beizutreten, Japan war vorsichtiger und hat sich noch nicht konkret geäußert. Es ist ihnen jedoch klar, dass sie ebenfalls zu Asien gehören und Zusammenarbeit sinnvoll ist. Obwohl die drei Länder starke wirtschaftliche Verbindungen haben, waren die politischen Beziehungen seit den Inselstreitigkeiten 2011 eingefroren.
Vor den Gesprächen traf der südkoreanische Präsident Park Geun-hye mit allen drei Außenministern zusammen, um Themen anzusprechen, die für die Länder interessant sind, das berichtete Reuters in den südkoreanischen Nachrichten. Präsident Park Geun-Hye und Xi Jinping hatten seit 2011 mehrere Gespräche miteinander, während Tokio nicht teilnahm.
Die drei asiatischen Mächte haben gemeinsam einen Anteil von 20 Prozent am globalen BIP – die Börse zeigt sehr genau, was sie davon hält: sie steigt weiter. (ks)
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