„Politbarometer“: CSU wenige Tage vor Landtagswahl nur noch bei 34 Prozent

Epoch Times11. Oktober 2018 Aktualisiert: 11. Oktober 2018 22:50
Wenige Tage vor der Landtagswahl in Bayern verharrt die CSU laut einem aktuellen ZDF-"Politbarometer Extra" im Stimmungstief. Die CSU kann demnach mit 34 Prozent rechnen, die Grünen liegen mit 19 Prozent auf Platz zwei.

Wenige Tage vor der Landtagswahl in Bayern zeichnet sich für die CSU laut einem aktuellen ZDF-„Politbarometer Extra“ keine Trendwende ab. Die CSU verlor in der am Donnerstag veröffentlichten Umfrage im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt und kam auf 34 Prozent. Die Grünen steuern hingegen auf ein Rekordergebnis zu. Sie gewannen in der Umfrage einen Punkt hinzu und können demnach mit 19 Prozent rechnen.

Die SPD verharrt laut dem „Politbarometer Extra“ bei zwölf Prozent. Die AfD und die Freien Wähler kommen unverändert auf zehn Prozent. Der FDP werden wie in der Vorwoche 5,5 Prozent vorhergesagt. Sie könnte damit bei der Wahl am Sonntag knapp in den Landtag einziehen, während die Linke mit einem Umfrageergebnis von vier Prozent (minus 0,5) nach derzeitigem Stand an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern würde.

Die CSU würde demnach ihre derzeitige absolute Mehrheit weit verfehlen. Eine stabile Mehrheit hätte nur eine Regierung aus CSU und Grünen. Erstmals seit 1957 wäre rechnerisch auch eine Mehrheit ohne die CSU (Koalition aus Grünen, SPD, Freien Wählern und FDP) möglich. Allerdings waren sich 42 Prozent der Befragten noch nicht sicher, wen oder ob sie wählen wollen.

Bei der hypothetischen Frage nach einer Direktwahl des Ministerpräsidenten liegt Amtsinhaber Markus Söder (CSU) laut dem „Politbarometer Extra“ deutlich vor der SPD-Kandidatin Natascha Kohnen (SPD). Allerdings legte Kohnen in der Wählergunst sechs Punkte auf nun 30 Prozent zu, während Söder auf 46 Prozent abrutschte (minus acht Punkte).

Für das „Politbarometer Extra“ befragte die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche 1075 repräsentativ ausgewählte Wahlberechtigte. Der Fehlerbereich wurde je nach Stärke der Parteien mit zwei bis drei Prozentpunkten angegeben.   (afp)

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