SyrienFoto: LOUAI BESHARA/AFP/Getty Images

Al-Kaida-Kommandeur: „Diese Waffensysteme bekommen wir von den USA“

Von 26. September 2016 Aktualisiert: 25. Januar 2017 9:48
Die USA sollen Al-Kaida-Kampftruppen direkt mit Panzerabwehrraketen von Typ Tow beliefern. Diese Information stammt aus einem Interview von Publizisten Jürgen Todenhöfer. Auch habe es Unterstützung durch technische Experten für Satellitentechnik und Wärmebildtechnik, Raketen und Aufklärung gegeben.

Die Terrormiliz Al-Kaida in Syrien werde direkt von den USA mit Panzerabwehrraketen beliefert. Der Kommandeur Abu Al Ezz von der Al Kaida-Filiale „Jabhat Al Nusra“ äußerte dies gegenüber dem Publizisten Jürgen Todenhöfer in einem Interview im Besetzten syrischen Gebiet. (Siehe: https://www.facebook.com/JuergenTodenhoefer/?fref=ts )

„Die Raketen wurden uns direkt gegeben“, so der Al-Kaida-Mann danach gefragt, ob die USA ihnen die Waffen über die Freie Syrische Armee, die sogenannten gemäßigten Rebellen übergeben habe. Die Amerikaner stünden auf ihrer Seite, so der Kämpfer weiter.

Unterstützung aus Türkei, Katar, Saudi Arabien, Israel und Amerika

An anderer Stelle beschreibt der Al-Kaida-Kommandeur weiter: „Als die ‚Road‘ [Versorgungsroute nach Aleppo] gesperrt wurde und wir belagert wurden, hatten wir Offiziere aus der Türkei, Katar, Saudi Arabien, Israel und Amerika hier.“

Auf die Frage nach den Aktivitäten der Offiziere sagt der Kommandeur, dies seien Experten gewesen. „Experten! Experten für die Nutzung von Satelliten, Raketen, Aufklärungsarbeiten und thermischen Überwachungskameras…“

Auch finanzielle Unterstützung würde die Terrormiliz bekommen, direkt von verschiedenen Regierungen. „Wir haben von Saudi-Arabien 500 Millionen syrische Pfund bekommen. Für die Übernahme der Infanterie-Schule in „Al Muslimiya“ vor Jahren bekamen wir aus Kuwait 1,5 Millionen kuwaitische Dinar und aus Saudi Arabien fünf Millionen Dollar.“ Auf die Frage, ob die Unterstützung von Privatpersonen gekommen sei, oder von Regierungen lautete die Antwort des Al-Kaida-Kommandeurs: „Von den Regierungen.“

Über Jabhat al Nusra sagt Kommandeur: „Sie sind Teil der Al Kaida“. Und ihre Prinzipien sind: „Bekämpfung der Lasterhaftigkeit, Ehrlichkeit und Sicherheit. Unsere Angelegenheiten und unser Weg haben sich geändert. Zum Beispiel gewährt uns jetzt Israel Unterstützung, da Israel sich im Krieg mit Syrien und mit der Hisbollah befinde“. Er meinte auch, dass alle Islamistischen Gruppen, egal wie sie heißen mögen, am Ende das selbe Ziel verfolgen, nämlich den Sturz der Assad-Regierung und die Errichtung eines Islamischen Staates, erst im Nahen Osten, dann in Europa.



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