USA starten neue Luftangriffe in Libyen

Die USA haben eine neue Reihe von Luftangriffen in Libyen begonnen. Das teilte das Pentagon am Montag mit. Es würden Stellungen der Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) in dem Land angegriffen.
Titelbild
US-KampfflugzeugFoto: über dts Nachrichtenagentur
Epoch Times1. August 2016

Der Premier Libyens, Fayiz as-Sarradsch, hat nach eigenen Angaben um Unterstützung der USA gebeten. Die Vorbereitung ging offenbar bereits über Monate.

Laut französischer und britischer Medienberichte aus dem Frühjahr 2016 bereiteten die USA, Frankreich und Großbritannien schon damals den Luftkrieg gegen den IS-Ableger in Libyen vor. Die Aufklärung erfolge demnach mit Satelliten, Drohnen und bemannten Flugzeugen.

Auch vereinzelte Luftangriffe hatte es schon gegeben. So war im November 2015 nach Pentagon-Angaben bei einem gezielten Luftschlag der Chef des libyschen IS-Ablegers, Abu Nabil, getötet worden.

US-Präsident Obama hatte Anfang des Jahres seinen Sicherheitsrat damit beauftragt, die Anstrengungen im Kampf gegen den Terror auf Libyen auszuweiten. In Libyen ringen seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 zwei rivalisierende Regierungen und Parlamente in Tobruk und Tripolis um die Macht.

Der IS nutzte die verworrene Lage, um sich selbst auszubreiten. So wurden Teile des Landes wie Sirte oder Darna unter die Kontrolle der Terrororganisation gebracht und ein Emirat ausgerufen, das dem selbsternannten „Kalifen“ Abu Bakr al-Baghdadi die Treue schwor. (dts)



Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion