Wikileaks: „Panama-Papers“ sind Soros finanzierte Anti-Putin-Aktion

Epoch Times7. April 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 15:51
WikiLeaks-Vertreter erklären die „Panama Papers“ zur inszenierten Aktion: Der Skandal um die Veröffentlichungen sei von den USA finanziert und organisiert. Russland und Putin seien dessen Zielscheibe.

Das Datenleck der Firma „Mossack Fonseca“, welches die Beteiligung vieler Spitzenpolitiker an illegalen Offshore-Machenschaften offengelegt hat, sei eine Informationsoffensive gegen Russland und Wladimir Putin persönlich. Das twitterte das Enthüllungsportal WikiLeaks. RT berichtete.

Das US-amerikanische Berichterstattungszentrum für Organisierte Kriminalität und Korruption (OCCRP) organisierte den „Skandal“ um die panamaische Anwaltskanzlei. Finanziert wurde das Ganze von der US-Behörde für internationale Entwicklung (USAID) und der George Soros-Stiftung „Offene Gesellschaft“ (Open Society Foundations).

WikiLeaks twitterte: „US-Regierung finanzierte „Panama-Papers“ als Angriffs-Story auf Putin via USAID. Ein paar gute Journalisten, aber kein Vorbild für Integrität“. Auch die US-Regierung unterminiere damit schwer ihre Integrität, so ein weiterer Tweet.

Was sind die „Panama-Papers?“

Eine anonyme Quelle hatte der "Süddeutschen Zeitung" 2,6 TeraByte Daten von 11,5 Millionen geheimen Dokumenten zu 214.000 Briefkastenfirmen weltweit übergeben.  In den Unterlagen tauchen dabei die Namen von Milliardären, Politikern, weltbekannten Sportlern, Waffenhändlern, Spionen und Betrügern auf.

Derzeit arbeiten 400 Journalisten aus fast 80 Ländern mit dem Internationalen Konsortium für Investigative Journalisten (ICIJ) in Washington zusammen, um die sogenannten "Panama Papers" auszuwerten. In den kommenden Tagen werden etwa 100 Medien ihre Ergebnisse veröffentlichen.

Doch die Sache hat einen Haken: Nur eine handverlesene Auswahl großer Medien hat überhaupt Zugriff auf das komplette Material. Für den Rest der Welt gilt weiterhin Datenschutz. Zu den Milliardären der westlichen Hemisphäre halten sich die Enthüllungen vornehm zurück, allenfalls von internationalen Bankinstituten und deren Ablegern ist die Rede.

Selektive Berichterstattung wirft unter anderem der ehemalige britische Botschafter Usbekistans, Craig Murray, den Medien vor. Er verwies darauf, dass das internationale Journalistenkonsortium ICIJ, welches nun die Daten auswerten will, spezielle Geldgeber hat. Udo Ulfkotte fasst auf Info-Kopp zusammen:

Das 1997 ins Leben gerufene ICIJ ist ein Kind des Center for Public Integrity (CPI), das wiederum 1989 als gemeinnützige Organisation vom Journalisten Charles Lewis gegründet wurde und von einem riesigen Netzwerk finanziert wird, das sich wie ein Who’s Who der Denkfabriken und Philanthropen liest. Darunter finden sich – neben vielen anderen – die Carnegie Corporation of New York, Atlantic Philanthropies of the World, die Stanley Foundation, die W. K. Kellogg Foundation, die Rockefeller Foundation, die Ford Foundation und nicht zuletzt auch die Open Society Foundations von Multimilliardär George Soros.“

Unabhängige Journalisten fordern weltweit die komplette Enthüllung der Namen und Materialien.

Siehe auch:

"Panama Papers" – Dirk Müller über ungenannte Namen und die Story hinter der Story

(rf)

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