Der australische Erzbischof Philip Wilson.Foto: Darren Pateman/AAP/dpa

Mehrmaliger Missbrauch von Messdienern: Australischer Erzbischof kommt nicht ins Gefängnis

Epoch Times14. August 2018 Aktualisiert: 21. August 2018 17:26
Der ehemalige australische Erzbischof Philip Wilson kommt nach seiner Verurteilung in einem Missbrauchsskandal nicht ins Gefängnis.

Der ehemalige australische Erzbischof Philip Wilson kommt nach seiner Verurteilung in einem Missbrauchsskandal ums Gefängnis herum. Ein Gericht in Newcastle entschied am Dienstag, dass der 67-Jährige seine zwölfmonatige Haftstrafe in Hausarrest absitzen darf.

Wilson war bis zu seinem Rücktritt im vergangenen Monat Erzbischof der australischen Millionenmetropole Adelaide.

Der Geistliche war im Mai schuldig gesprochen worden, den mehrmaligen Missbrauch zweier Messdiener durch einen pädophilen Priester in den 1970er Jahren vertuscht zu haben. Erst nach massivem Druck aus Gesellschaft und Politik erklärte Wilson seinen Rücktritt.

Gegen das Urteil hat er Berufung eingelegt. Seinen Hausarrest muss er nun im Haus seiner Schwester in Newcastle verbüßen.Australiens katholische Kirche steht wegen Zehntausender Missbrauchsfälle seit Jahren in der Kritik. Demnächst muss sich auch der australische Kurienkardinal George Pell wegen Missbrauchsvorwürfen aus früheren Jahren vor Gericht verantworten.

Als Finanzchef des Vatikans ist der 77-Jährige die inoffizielle Nummer drei des Kirchenstaats. Pell hat sich beurlauben lassen, um sich besser verteidigen zu können. (dpa)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion