Frankfurts Siegeszug durch Europa erfreut Trainer Hüttter

Epoch Times9. November 2018 Aktualisiert: 9. November 2018 9:23
Eintracht Frankfurt steht bereits im Sechzehntelfinale der Europa League und kann die letzten zwei Gruppenspiele gegen Marseille und in Rom genießen. Zuvor soll die Ende September gestartete Erfolgsserie in der Bundesliga fortgesetzt werden.

Als erst drittes deutsches Team nach dem VfB Stuttgart (2010/11) und Schalke 04 (2016/17) hat Eintracht Frankfurt die ersten vier Gruppenspiele in der Europa League gewonnen.

Dank der stolzen Erfolgsserie stehen die Hessen bereits in der K.o.-Phase. Auf ihren Lorbeeren wollen sie sich aber nicht ausruhen. Schon an diesem Sonntag will der seit acht Pflichtspielen ungeschlagene DFB-Pokalsieger in der Bundesliga gegen Schalke nachlegen.

DIE BILANZ: Beim vorzeitig gescheiterten Vorjahresfinalisten Olympique Marseille gewonnen, den ebenfalls schon für das Sechzehntelfinale qualifizierten Gruppenzweiten Lazio Rom vorgeführt und zweimal gegen Underdog Apollon Limassol gewonnen: Die Eintracht ist tatsächlich – wie von Sportvorstand Fredi Bobic vor der Saison verkündet – durch die Gruppe H marschiert. „Es ist überraschend und beeindruckend, dass wir in dieser schweren Gruppe nach vier Spielen mit zwölf Punkten da stehen“, stellte Frankfurts Trainer Adi Hütter nach dem 3:2 in Zypern fest. „Das Weiterkommen bedeutet mir sehr viel, weil es nicht selbstverständlich ist.“

DIE AUSSICHTEN: Zeit, den Erfolg zu feiern, blieb aber kaum. Nach der Rückkehr in die Heimat am Freitag rückt sofort das Bundesligaduell mit Vizemeister Schalke 04 in den Fokus. „Dieses Spiel ist unglaublich wichtig. Das wollen wir gewinnen“, sagte Hütter. Und auch in der Europa League haben die Hessen noch einiges vor. „Es ist nur ein Etappenziel“, sagte Hütter über den vorzeitigen Einzug in die K.o.-Phase, „weil wir länger in Europa unterwegs sein wollen.“

DER TORHUNGER: Mit den drei Treffern von Luka Jovic (17. Minute), Sébastien Haller (55.) und Mijat Gacinovic (58.) erhöhte die Eintracht ihr Konto aus den vergangenen acht Spielen auf 26 Tore – das sind im Schnitt mehr als drei pro Partie. „Es ist nicht wichtig, wer die Tore schießt, sondern dass sie erzielt werden“, sagte Haller. (dpa)

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