Köln holt in Freiburg ersten Sieg

Der 1. FC Köln hat einen kompletten Fehlstart verhindert und dank seines Neuzugangs Ellyes Skhiri den ersten Saisonsieg geholt. Ein Treffer des Tunesiers in der 2. Minute der Nachspielzeit sorgte für den hart erkämpften 2:1 (0:1)-Sieg beim bis…
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Kölns Anthony Modeste bejubelt seinen 1:1-Treffer.Foto: Patrick Seeger/dpa
Epoch Times31. August 2019

Der 1. FC Köln hat einen kompletten Fehlstart verhindert und dank seines Neuzugangs Ellyes Skhiri den ersten Saisonsieg geholt. Ein Treffer des Tunesiers in der 2. Minute der Nachspielzeit sorgte für den hart erkämpften 2:1 (0:1)-Sieg beim bis dahin noch ungeschlagenen SC Freiburg.

Zuvor hatte Anthony Modeste (52. Minute) mit seinem ersten Bundesliga-Tor seit Mai 2017 zum Ausgleich getroffen. Freiburg durfte nur kurz vor der Pause wegen eines Eigentores von Rafael Czichos (40.) jubeln.

Der erstmals für die Nationalmannschaft nominierte SC-Angreifer Luca Waldschmidt blieb vor den Augen von Bundestrainer Joachim Löw weitgehend unauffällig. Freiburg rutschte nach der ersten Pleite aus der Spitzengruppe der Liga, die Kölner rückten vor der Länderspielpause ins Mittelfeld der Tabelle vor.

Mit der sengenden Hitze im Schwarzwald hatten beide Teams ihre Schwierigkeiten. Die Kölner verteidigten zwar kompakt und aggressiv, mit dem Ball fiel ihnen aber meistens nicht viel ein. Lange Bälle oder Flanken auf das Sturmduo Modeste/Kingsley Schindler waren die einzige Lösung. Freiburg wiederum fand oft kein Mittel gegen die Kölner Defensive.

Erst kurz vor der Pause nahm die Partie dann Fahrt auf, denn plötzlich jubelten die Gäste. Nach einem herrlichen Pass von Louis Schaub hatte Schindler (37.) den Ball über SC-Keeper Alexander Schwolow ins Tor gespitzelt. Kurz darauf annullierte Schiedsrichter Robert Kampka den Treffer jedoch nach Sicht der Videobilder, weil Kölns Dominick Drexler im Vorfeld des Tores den Freiburger Robin Koch gefoult hatte.

Und es kam noch bitterer für den FC. Denn praktisch im Gegenzug lenkte Czichos eine Flanke von SC-Kapitän Christian Günter ins eigene Tor. Kurz vor der Pause hätten die Freiburger durch Rückkehrer Jonathan Schmid (45.+2) sogar fast das 2:0 erzielt.

Kölns größtes Problem war über weite Strecken der Spielaufbau. Ohne den von Trainer Achim Beierlorzer zunächst auf der Bank belassenen Jorge Meré ging der FC fast nur mit langen Bällen vor, die allerdings kaum zum Erfolg führten – bis zu einer Unaufmerksamkeit in der Freiburger Abwehrreihe.

Eine Flanke von Skhiri fand kurz nach der Pause den im Strafraum lauernden Modeste, der unhaltbar für Schwolow unter die Latte den Ausgleich köpfte. Die Kölner wurden im Anschluss mutiger, Schaub (57.) und der eingewechselte Meré (67.) vergaben jedoch weitere gute Gelegenheiten. Doch dann kam Skhiri. Mit einem sehenswerten Solo tankte sich der 24-Jährige durch Freiburgs Strafraum und traf zum umjubelten Sieg. (dpa)



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