Grünes Licht: München bleibt Spielort der Fußball-EM

Epoch Times29. April 2020 Aktualisiert: 29. April 2020 14:29
In der Münchner Allianz Arena sollen 2021 weiterhin vier EM-Partien ausgetragen werden. Der Stadtrat stimmt der Verschiebung zu. Der Oberbürgermeister spricht von einem guten Signal in Corona-Zeiten.

Fußball-Fans dürfen sich weiter auf EM-Spiele in München freuen.

Der Stadtrat der bayerischen Landeshauptstadt hat am Mittwoch beschlossen, dass die vier Partien der wegen der Coronavirus-Pandemie auf den 11. Juni bis 11. Juli 2021 verschobenen Europameisterschafts-Endrunde in der Allianz Arena ausgetragen werden sollen.

Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) bewertete das Votum als ein gutes Signal in der Corona-Krise. „Die EM bringt viele positive Impulse für unsere Stadt und die Stadtgesellschaft mit sich. Gerade jetzt brauchen wir den Ausblick auf solche Veranstaltungen“, äußerte der 61-Jährige in einer Mitteilung.

In München sollen drei Gruppenspiele der deutschen Nationalmannschaft stattfinden. Als Gegner des Teams von Bundestrainer Joachim Löw stehen Weltmeister Frankreich und Titelverteidiger Portugal fest. Der dritte Vorrundengegner muss noch ermittelt werden. Dazu wird ein Viertelfinale in der Arena des FC Bayern München ausgetragen.

Alle Tickets behalten ihre Gültigkeit, wie die Stadt mitteilte. Zuschauer können Eintrittskarten für EM-Spiele aber auch zurückgeben. Die Modalitäten dafür finden sich unter www.uefa.com. Über den neuen Spielplan des EM-Turniers entscheidet abschließend die UEFA.

Sie hatte das paneuropäische Turnier für 2020 in zwölf Spielorten geplant. Es muss aber abgewartet werden, ob alle Städte in den zwölf Ländern der Verschiebung zustimmen und damit Spielort bleiben. Der neue Europameister soll beim Endspiel im Londoner Wembleystadion gekürt werden.

In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der dpa sprach sich auch eine klare Mehrheit der Deutschen für Spiele in Bayern aus. 55 Prozent der Befragten gaben an, dass sie sich München als einen der Austragungsorte wünschen. Nur 17 Prozent waren dagegen, 28 Prozent enthielten sich der Antwort. (dpa)

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