In Deutschland ist das erste Pferd nach einer Infektion mit einer neuen Herpes-Variante gestorben.Foto: Malte Christians/dpa/dpa

Neue Herpes-Variante: Erstes totes Pferd in Deutschland

Epoch Times4. März 2021 Aktualisiert: 4. März 2021 12:23
Berlin (dpa) - In Deutschland ist das erste Pferd nach einer Infektion mit einer neuen Herpes-Variante gestorben.Das Tier ist laut Reitsport-Weltverband FEI zuvor bei einem Turnier in Valencia am Start gewesen, wo vor rund zwei Wochen die…

Berlin (dpa) – In Deutschland ist das erste Pferd nach einer Infektion mit einer neuen Herpes-Variante gestorben.

Das Tier ist laut Reitsport-Weltverband FEI zuvor bei einem Turnier in Valencia am Start gewesen, wo vor rund zwei Wochen die aggressiven Variante erstmals festgestellt worden war. Damit erhöht sich die Zahl der gestorbenen Vierbeiner nach FEI-Angaben auf sechs. Teilnehmer des Turniers hatten zuvor von noch mehr toten Pferden berichtet.

Die Virusvariante aus Valencia ist inzwischen auch in den USA festgestellt worden. Nach Angaben eines Turnierveranstalters gibt es in Florida einen positiven Test. Auf dem eigenen Gelände des World Equestrian Center in Ocala, wo seit mehreren Wochen eine Turnierserie läuft, gebe es kein infiziertes Pferd, hieß es in einer Mitteilung. Bei der Veranstaltungsreihe hatte zuletzt der deutsche Reiter Andre Thieme mehrere Erfolge verbucht.

Nachdem die Virusvariante vor rund zwei Wochen erstmals aufgetaucht war, gab es bereits auch erste bestätigte Fälle in Deutschland. In Doha, wo an diesem Wochenende die Global Champions Tour starten soll, waren am Montag die beiden Pferde des deutschen Springreiters Sven Schlüsselburg positiv getestet worden. Der 39-Jährige aus dem baden-württembergischen Ilsfeld war wie ein kolumbianischer Reiter mehrere Tage vor der Reise nach Katar in Valencia am Start. (dpa)


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion