DIHK-Präsident Schweitzer fordert Abbau von Handelshemmnissen

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IndustrieanlagenFoto: über dts Nachrichtenagentur
Epoch Times3. September 2016

Der Deutsche Industrie-und Handelskammertag (DIHK) hat vor dem G-20-Gipfel, der am Sonntag im chinesischen Hanghzou beginnt, den Abbau von Protektionismus angemahnt. „Wir brauchen dringend mehr Wachstum“, sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag). Deshalb sollte auf dem Spitzentreffen der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer der Abbau von Handelshemmnissen ganz oben auf der Agenda stehen.

Je mehr freien Handel ein Land zulasse und je mehr Qualifikation ermöglicht werde, desto größer sei der Wohlstand. Vor diesem Hintergrund warnte Schweitzer dringend davor, bei den Verhandlungen über das TTIP-Freihandelsabkommen der EU mit den USA „vorzeitig aufzugeben“. „Jetzt auf halber Strecke zu sagen, die Gespräche seien gescheitert, macht alles nur noch schwieriger“, meinte er mit Blick auf jüngste Äußerungen von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD). Oft werde der Knoten erst in der Schlussrunde durchschlagen. Die USA seien für Deutschland der wichtigste Exportpartner. „Je mehr wir verkaufen, desto besser geht es den Menschen in unserem Land“, betonte der DIHK-Präsident. Schweitzer äußerte ferner Verständnis für den Fortbestand der Sanktionen, die nach der Krim-Annexion gegen Russland verhängt worden waren. So verständlich die Sorgen der betroffenen Unternehmen seien, weil die Exporte nach Russland von 2013 bis 2015 um 40 Prozent zurückgegangen seien. „Aber bei Krieg und Frieden gilt das Primat der Politik“, erklärte der DIHK-Präsident. Es sei aber wichtig, mit Russland im Gespräch zu bleiben.

(dts Nachrichtenagentur)



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