Tanksäulen.Foto: BEN STANSALL/AFP/Getty Images)

Ölkonzerne Shell und Total kehren mit Anstieg der Ölpreise in die Gewinnzone zurück

Epoch Times29. April 2021 Aktualisiert: 29. April 2021 13:04

Der gestiegene Ölpreis hat den Ölkonzernen Shell und Total zu Beginn des Jahres wieder Gewinne in die Kassen gespült. Shell meldete am Donnerstag ein Plus von 5,7 Milliarden Dollar (4,7 Millionen Euro) für das erste Quartal, Total lag mit 3,3 Milliarden Dollar (2,7 Milliarden Euro) im Plus. Shell profitierte zudem vom Verkauf von Unternehmensteilen im Wert von 1,4 Milliarden Dollar.

Der Ölpreis war in der Corona-Krise auf den tiefsten Stand seit mehr als 30 Jahren abgesackt und lag zwischenzeitlich sogar im negativen Bereich. Shell etwa wies im ersten Quartal 2020 ein Minus von 24 Milliarden Dollar aus. Total hatte noch einen vergleichsweise kleinen Gewinn von 34 Millionen Dollar gemacht.

Nach dem Ende der ersten Corona-Welle stieg der Ölpreis aber schnell wieder, im Herbst 2020 erreichte er schon fast wieder Vorkrisenniveau. Der Anstieg setzte sich 2021 fort, mit einem leichten Rückgang im März. Derzeit liegt der Preis bei rund 67 Dollar pro Barrel (ein Barrel sind 159 Liter).

Der russische Gas- und Ölkonzern Gazprom gab am Donnerstag seine Jahresbilanz bekannt – der Gewinn schmolz in der Corona-Krise von 1,2 Billionen Rubel 2019 auf 135 Milliarden Rubel 2020. Gazprom verwies auf den gesunkenen Ölpreis und die deutlich niedrigere Nachfrage nach Öl und Gas in der Krise. Der wichtigste Importeur von Gazprom-Erdgas, Deutschland, kaufte 2020 den Angaben zufolge 14 Prozent weniger ein. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Unsere Buchempfehlung

Wirtschaftskrisen können geschaffen und genutzt werden, um Aufstände und Revolutionen zu fördern. Sozialistische Bewegungen werden in Krisenzeiten leicht als „Retter“ angesehen.

Die Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre war der kritische Augenblick, in dem Europa und die Vereinigten Staaten den Weg zu „Big Government“ (ein übermäßig großer Verwaltungsapparat) und dem heutzutage weit verbreiteten Interventionismus einschlugen. Die Finanzkrise im Jahr 2008 wirkte sich ebenfalls günstig für die Ausweitung einer linksgerichteten Politik aus.

Sozialistische Ideen gelten leicht als „Rettungsweg“ aus der Krise, wenn Politiker verzweifelt nach Lösungen suchen. Doch dies bedeutet, einen Pakt mit dem Teufel zu schließen.

Genau darum geht es im 9. Kapitel des Buches „Wie der Teufel die Welt beherrscht“, es trägt den Titel: „Die kommunistische Wohlstandsfalle“. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion