Allianz senkt Zinsen bei Lebensversicherungen

Epoch Times2. Dezember 2019 Aktualisiert: 2. Dezember 2019 14:21
Deutschlands größter Lebensversicherer Allianz Leben senkt die Zinsen. Wer einen alten Vertrag mit einem noch höheren Garantiezins hat, dem ist die dort genannte Verzinsung sicher.

Deutschlands größter Lebensversicherer Allianz Leben senkt wegen der Zinsflaute an den Kapitalmärkten die Zinsen.

Bei klassischen Lebens- und Rentenversicherungen liegt die laufende Verzinsung im kommenden Jahr bei 2,5 Prozent nach zuletzt 2,8 Prozent, wie der Branchenprimus mitteilte.

Der Wert setzt sich aus dem vom Bundesfinanzministerium festgelegten Garantiezins von aktuell 0,9 Prozent für Neuverträge sowie einer Überschussbeteiligung zusammen. Für die neueren Versicherungen ohne Garantiezins sinkt die laufende Verzinsung von 2,9 auf 2,6 Prozent.

Zinsversprechen aus älteren Verträgen großes Problem

Wer einen alten Vertrag mit einem noch höheren Garantiezins hat, dem ist die dort genannte Verzinsung sicher. Die hohen Zinsversprechen aus älteren Verträgen sind angesichts der andauernden Niedrigzinsen für die Branche allerdings zu einem immer größeren Problem geworden.

Die Gesamtverzinsung, zu der unter anderem der Schlussüberschusses am Ende der Laufzeit des Vertrages zählt, verringert sich um jeweils 0,3 Prozentpunkte auf 3,1 für klassische Produkte beziehungsweise 3,4 Prozent für das „Perspektive“ genannte neuere Modell. Zuvor war die Verzinsung drei Jahre lang stabil geblieben.

„Die Senkung ist im Vergleich zur Entwicklung an den Kapitalmärkten moderat. In Zeiten von Null- und Negativzinsen ist eine 3 vor dem Komma ein starkes Signal“, sagte Produktvorstand Volker Priebe.

Zinstief wird lange anhalten

Er rechnet damit, dass das Zinstief lange anhält. „Wir haben unsere Produkte seit mehr als zehn Jahren auf die Zinssituation angepasst und können so das Bedürfnis der Kunden nach Sicherheit erfüllen und gleichzeitig Chancen auf Rendite bieten.“

Um höhere Renditen zu erzielen, investiert die Allianz Leben verstärkt auch in Aktien sowie nicht handelbare Anlagen wie die Finanzierung von Gewerbeimmobilien oder Infrastrukturprojekte.

„Aktuell liegt der Anteil der nicht handelbaren Anlagen etwa bei einem Viertel der Gesamtanlage, mittelfristig soll er bei einem Drittel liegen“, sagte Priebe. „Dafür müssen wir entsprechend Risikokapital vorhalten, um Schwankungen bei der Anlage auszugleichen. Das können nur finanzstarke Versicherer.“ (dpa)

Eine Buchempfehlung vom Verlag der Epoch Times

Wenn der Staat eine aktive Rolle in der Wirtschaft spielt, hat jede Aktion einen Dominoeffekt auf den Markt. Neue Richtlinien und Gesetze können ganze Branchen verändern und viele Unternehmen und Investoren von den Entscheidungen der Regierung abhängig machen. Der Staat, der traditionell nur Gesetze verabschiedete und durchsetzte, ist dadurch ein führender Akteur in der Wirtschaft geworden.

Der Staat ist wie ein Schiedsrichter, der bei einem Fußballspiel auch noch zum Spieler wird: Er kontrolliert und reguliert das Kapital in einer Wirtschaft, die früher privat war und ersetzt damit die „unsichtbare Hand“ durch die „sichtbare Hand“.

Es gibt mindestens zwei Hauptfolgen der umfangreichen staatlichen Eingriffe. Erstens erweitert sich die Macht des Staates hinsichtlich seiner Rolle und seines Umfangs. Regierungsbeamte entwickeln zunehmend Überheblichkeit hinsichtlich ihrer Fähigkeit, in die Wirtschaft einzugreifen und den Staat die Rolle des Retters spielen zu lassen. Auch nach der Bewältigung einer Krise behält die Regierung für gewöhnlich ihre erweiterten Befugnisse und Funktionen bei – wie im Kapitel 9 des Buches „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ analysiert wird.

Zweitens führt der Interventionismus zu mehr Abhängigkeit von der Regierung. Wenn die Menschen auf Herausforderungen stoßen oder wenn der freie Markt nicht die Vorteile bieten kann, die sie sich wünschen, werden sie sich für mehr staatliche Eingriffe einsetzen, um ihre Forderungen erfüllt zu bekommen. Hier weitere Informationen und Leseproben.

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

ISBN Band 1: 978-3-9810462-1-2, Band 2: 978-3-9810462-2-9, Band 3: 978-3-9810462-3-6. Einzeln kostet jeder Band 19,90 Euro (zzgl. 2,70 Euro Versandkosten), alle drei Bände gemeinsam sind im Moment noch zum Sonderpreis von 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands) zu erwerben. Das Buch hat insgesamt 1008 Seiten und über 1200 Stichworte im Indexverzeichnis.

Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder – falls vergriffen – direkt beim Verlag der Epoch Times Tel: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Das Buch gibt es jetzt auch als Ebook und als Hörbuch

E-Book: Das E-Book gibt es in den Formaten PDF, EPUB oder MOBI. Einzeln kostet jeder Band 17,90 Euro, alle drei Bände sind im Moment noch zum Sonderpreis von 43,00 Euro zu erwerben. Das E-Book ist direkt beim Verlag der Epoch Times bestellbar – Tel: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Hörbuch: Das Hörbuch bieten wir im MP3 Format zum Download an. Einzeln kostet jeder Band 17,90 Euro, alle drei Bände sind im Moment noch zum Sonderpreis von 43,00 Euro zu erwerben. Das Hörbuch ist direkt beim Verlag der Epoch Times bestellbar – Tel: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected] – es wird auch bald auf Amazon, Audible und iTunes erscheinen.