Klinisch tot und doch am Leben – Schwebend über dem OP (Teil 2)

Epoch Times14. Juni 2019 Aktualisiert: 14. Juni 2019 14:14
Trotz seines Komas konnte ein Patient das Gespräch zwischen Chefarzt und Oberarzt genauestens anhören. Als die Frage gestellt wurde, ob er Organspender sei, kehrte der Patient schnell wieder in seinen Körper zurück.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) fordert die „Widerspruchslösung“. Danach gilt jeder, der sich nicht ausdrücklich gegen eine Organspende ausgesprochen hat, per Gesetz als Organspender. Dabei ist längst unter Ärzten bekannt und bewiesen, dass selbst ein Herzstillstand nicht bedeutet, dass der Mensch tot ist. Ganz im Gegenteil.

Der Bayerische Arzt, Neurologe und Psychiater, Dr. Erwin Brucker arbeitet ganzheitlich. Er hat sich nicht nur auf Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) spezialisiert, sondern bezieht bei seinen Behandlungen auch die Seele des Patienten mit ein.

Die Dinge zwischen Himmel und Erde sind ihm in seiner fast zwanzigjährigen Praxis immer wieder begegnet. Daher widmete Bruckner diesem Thema zwei Bücher. In seinem neuesten Buch “Blick in dem Himmel“ berichtet der Arzt über Erlebnisse ehemaliger Koma-Patienten. Eine besonders berührende Geschichte beschreibt er in einem Interview bei Thanatos TV:

Schon beim ersten Kennenlernen fragt der Arzt ehemalige Koma-Patienten routinemäßig, ob sie irgendetwas besonderes während ihres Komas erlebt hätten. Bei einer solchen Gelegenheit erzählte ihm ein ehemaliger Koma-Patient fast feierlich: „Fürchten brauchen wir uns nicht.“

In einem vertraulichen Gespräch schilderte der Patient seine Nahtoderfahrung. Brucker berichtet: Während einer vorbeugenden Darmspiegelung wurde ihm der Darm mehrmals durchstochen und er fiel ins Koma.

Er hat plötzlich erlebt, dass er außerhalb seines Körpers gewesen ist. Für ihn war es immer wichtig, bei seinem Körper zu bleiben“, sagte Bruckner.

Der Patient erlebte, wie lieblos eine Krankenschwester während des Waschens mit ihm umgegangen war. Eines Tages war eine Lernschwester an der Seite einer Krankenschwester, als diese das Zimmer betrat. Die Lernschwester fragte, ob der Patient etwas mitbekommen würde von alledem. Die Krankenschwester antwortete, dass man sich so verhalten solle, als ob der Patient etwas mitbekäme.

Organspendefrage entscheidet über Leben und Tod

An einem Wochenende wurde bei dem Patienten eine Notoperation durchgeführt, bei der ein Stück Darm entnommen wurde. Der Patient, der sich außerkörperlich in dem Operationssaal befand, sah alles ganz deutlich:

Er sah, dass der Chefarzt sich wegen der Eile nicht komplett umgezogen hatte. Der Arzt zog lediglich den Kittel über seine Alltagsbekleidung. Der Patient sah auch, wie ein Stück seines Darms in eine Nierenschale gelegt wurde. Er konnte sogar mit anhören, wie der Chefarzt den Oberarzt fragte, ob der Patient für die Organspende unterschrieben hätte – sprich, ob er Organspender sei. Der Oberarzt antwortete dem Chefarzt: Nein, er hat noch nicht unterschrieben.

Brucker gibt an dieser Stelle zu bedenken:

Ich will keine Rede gegen die Organspende machen, aber dieser Patient ist noch nicht untersucht worden, ob er wirklich klinisch tot ist.“

Dieses Gespräch nahm der Patient zum Anlass, aus dem Koma wiederzukommen. Er war entschlossen: „Euch zeig ich ´s.“ Dann trat der Patient wieder in seinen Körper ein. So etwas gehe natürlich nur, so Brucker, wenn der körperliche Zustand dies zulässt.

Heilung in einer anderen Dimension

Die Berichte von über 20 Patienten hat Brucker in seinem Buch „Blick in den Himmel“ zusammengefasst. In einem weiteren Beispiel beschreibt er, wie einer seiner Patienten während seines Komas ganz deutlich wahrgenommen hatte, dass er in einer anderen Dimension in einer Art Lazarett behandelt wurde. Dieser Patient kam gereinigt und gestärkt wieder in seinen Körper zurück. Der Mediziner verweist darauf, dass nach seiner Erfahrung Menschen mit Nahtoderfahrung schneller genesen als andere Patienten. Für ihn ist klar:

Wenn der Patient Dinge beschreiben kann, die er nicht sehen konnte, ist es ein Beweis für die außerkörperliche Existenz.“

Der Tod ist nicht das Ende

In seinem Buch gibt der Mediziner seinen Lesern Denkvorschläge. Er wolle den Menschen Hoffnung vermitteln. Es sei nicht möglich, alles bis ins Detail zu erfahren. Das Wichtigste sei, dass wir aus unseren Erfahrungen lernen würden.

Brucker ist überzeugt: Nach dem Tod ist das Leben nicht zu Ende. Lediglich die „Silberschnur“ – ein Band zwischen Körper und Seele – ist durchtrennt worden. Wenn allerdings die Angehörigen des Sterbenden zu sehr trauern, auch nach seinem Tod, wandeln die verstorbenen Seelen weiter auf Erden. „Die Seelen werden nicht losgelassen“, so der Arzt. Brucker beschreibt es wie eine Art Zweier-Pakt: Der Angehörige müsse den Sterbenden gehen lassen und der Sterbende müsse die Situation so gestalten, dass die Angehörigen ihn auch gehen lassen können.  Wenn alles geklärt sei, könne der Verstorbene in die nächste Dimension ziehen.

Brucker ist es wichtig, sowohl seinen Patienten als auch seinen Lesern das Gefühl zu vermitteln:

Es gibt einen liebenden Gott. Wir brauchen uns nicht fürchten“.

Für ihn ist Religion ein Weg, der aufzeigt, wie man ins Jenseits gelangen kann. Dabei sei es wichtig, positiv auf die andere Seite zu wechseln. Auch wenn sicherlich dort nicht kleinlich abgerechnet würde.

Die beste Religion ist die, die beschreibt, wie ich das, was ich hier lernen soll, lernen kann.“

Das Buch von Dr. Erwin Brucker: „Blick in den Himmel – Neue Nahtoderlebnisse-Mystik-Vergebung“
ISBN 978-3-0381-183-6