Die Kaffeesteuer beträgt in Deutschland 2,19 Euro je Kilogramm Röstkaffee und 4,78 Euro pro Kilo löslichem Kaffee.Foto: Ole Spata/Illustration/dpa

162 Liter pro Kopf: Kaffee bringt Staat mehr als eine Milliarde an Steuern

Epoch Times16. August 2016 Aktualisiert: 16. August 2016 12:32
Der Kaffeekonsum der Deutschen hat im vergangenen Jahr 1,03 Milliarden Euro Steuern in die Bundeskasse gebracht, 1,6 Prozent mehr als im Jahr 2014. Dabei trank jeder im Schnitt 162 Liter.

Der Kaffeekonsum der Deutschen hat im vergangenen Jahr 1,03 Milliarden Euro Steuern in die Bundeskasse gespült. Das waren 1,6 Prozent mehr als im Jahr 2014, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.

Der Einnahmerekord stammt aus dem Jahr 1994 mit damals umgerechnet 1,16 Milliarden Euro. Vergleichsweise gering war das Aufkommen im Jahr 2006 mit 0,97 Milliarden Euro. Insgesamt seien die jährlichen Kaffeesteuereinnahmen aber relativ stabil, erklärte die Behörde.

Im vergangenen Jahr trank nach Angaben des Deutschen Kaffeeverbandes jeder Bundesbürger im Schnitt 162 Liter des beliebten Getränks, das entspricht 7,2 Kilogramm Rohkaffee. Damit liegt Deutschland im Ländervergleich vor Italien (5,6 Kilogramm pro Kopf) und den USA (4,5 Kilogramm). Spitzenreiter ist Finnland mit 12,2 Kilogramm pro Kopf.

Die Kaffeesteuer beträgt in Deutschland 2,19 Euro je Kilogramm Röstkaffee und 4,78 Euro pro Kilo löslichem Kaffee. (dpa)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion