Dunkelheit am Nachmittag bei Unwetter und Flut in Harbin – Rabenschwarzer Himmel wie beim Volkskongress

Epoch Times23. Juli 2020 Aktualisiert: 23. Juli 2020 18:43
Am 22. Juli ereignete sich ein ungewöhnliches Unwetter im Nordosten Chinas. Der Himmel am Nachmittag wurde rabenschwarz.

Seit zwei Monaten ereignen sich weit verbreitete Überschwemmungen mit Starkregen, Hagel und Gewitter in Süd- und Zentralchina. Doch nun treffen die Unwetter auch eine ganz andere Region: Harbin, eine Stadt im Nordosten des Landes.

Harbin, Hauptstadt von Heilongjiang, der nordöstlichen Grenzprovinz zu Russland, liegt am Fluss Songhua, den die Russen Sungari nennen. Am 22. Juli kam in Harbin starker Wind auf und Regen, begleitet von Donner, Blitz und Hagelschlag, fegte über die Region hinweg. Der Sturm entwurzelte Bäume und das Wasser flutete Teile der Stadt.

Netizens berichten, dass der Hagel das Glas ihrer Fenster beschädigt habe und einige der Hagelkörner die Größe von Golfbällen gehabt haben.

Am Nachmittag gegen 15 Uhr brachte der Sturm schwarze Wolken mit sich und machte rasch den Tag zur Nacht.

Dunkelheit am Tag auch in Peking

Das Unwetter erinnert an die Zeit der Zwei Tagungen der Kommunistischen Partei Chinas. Der Beginn der Tagung des Nationalen Volkskongresses 2020, Chinas Scheinparlament, wurde in diesem Jahr aufgrund der Pandemie von März auf Mai verschoben und stellt eines der wichtigsten politischen Ereignisse in China dar.

Am ersten Tag der Tagungen wurde der Himmel gegen 15 Uhr plötzlich schwarz. Es donnerte und blitzte heftig, starker Regen und Hagelschauer fielen vom Himmel. Das Naturereignis sorgte für reichlich Gesprächsstoff im Internet.

„Ein Treffen der Unterwelt wird gefeiert“, kommentierte einer.  „Der Himmel warnt. Der Himmel ist zornig“, ein anderer. Einige Internet-Benutzer riefen direkt: „Der Himmel vernichtet die Kommunistische Partei Chinas!“

Es geht auch anders

Andere verglichen das Wetter während des Beginns der beiden Sitzungen der Kommunistischen Partei Chinas  am 21. Mai  mit dem Wetter während der Vereidigung von Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen am 20. Mai:

„Gestern bei der Einweihung von Tsai Ing-wen ist nicht nur der Taifun, der laut Wettervorhersage auf die Insel treffen sollte, verschwunden, sondern auch der Dauerregen im Mai hat auf magische Weise aufgehört! Und die beiden heutigen Kongresse in Peking verwandeln den Himmel an einem angeblich schönen, frühlingshaften Maitag in die dunkle Nacht mit Hagel, Donner und Blitzen… Es ist wirklich ein starker Kontrast im himmlischen Willen!“

Wetterextreme findet man derzeit gehäuft in China. Neben starken Überflutungen gibt es auch Erdbeben sowie eine starke Wirtschaft- und Lebensmittelkrise. Hinzu kommen immer wieder aufflammende Virusausbrüche, deren genaue Infektionszahlen nur den Behörden bekannt ist. Die offiziellen Zahlen scheinen nicht besonders glaubwürdig.

(sm)

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