Bald blühen die Tulpenfelder wieder. Foto iStock

Klassik des Tages: Italienische Kammermusik

Epoch Times2. April 2021 Aktualisiert: 2. April 2021 19:41
Aus der Reihe Epoch Times Musik – Für Liebhaber.

Giuseppe Antonio Brescianello (1690-1758) war ein italienischer Komponist und Violinist. Er komponierte dieses Konzert für Violine, Oboe, Streicher & B.c. in g-Moll, (D-WD, Ms 446). Es musiziert das La Cetra Barockorchester Basel unter Leitung ihres Dirigenten Vaclav Luks.

La Cetra besteht aus: Katharina Arfken (Oboe), David Plantier (Violine), Eckhard Lenzing (Fagott), Plamena Nikitassova, Dorina Mangra (Violine I & II) Salome Janner, Andreas Torgersen (Viola I & II) Katharina Gohl Moser, Maya Amrein (Violoncello) Ludek Braný (Violone), Vaclav Luks (Cembalo) sowie Evangelina Mascardi (Theorbe).

  1. Allegro – 0:04
  2. Grave – 3:24
  3. Allegro – 5:39

Von Giuseppe A. Brescianello ist überliefert, dass er im Jahr 1715 vom Herzog von Bayern als Violinist in dessen Münchner Hofkapelle eingegliedert wurde.

Im Jahr darauf bekam er eine Stellung als Musikdirektor am Württembergischen Hof in Stuttgart, der ihn 1717 zum Hofkapellmeister ernannte. Als der Hof 1737 in finanzielle Schwierigkeiten kam, wurde seine Operngruppe aufgelöst und er verlor seine Anstellung. Die folgende Zeit nutzte er zum verstärkten Komponieren.

Nachdem Herzog Karl Eugen den Thron 1744 des Herzogtums Württemberg tatsächlich im Alter von 16 Jahren übernommen hatte, stellte er Brescianello als Oberkapellmeister „wegen seiner besonderen Kenntnisse der Musik und hervorragenden Kompetenz“ wieder ein.


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