Leserbriefe zum Thema:
Bär „Bruno“ ist tot

Epoch Times26. Juni 2006 Aktualisiert: 26. Juni 2006 19:05
Die Redaktion bedankt sich für die eingegangenen Leserbriefe. Wir bitten um Verständnis, dass wir manche Leserbriefe kürzen müssen und nicht alle veröffentlichen können. Die Redaktion ist weder für den Inhalt der Leserbriefe verantwortlich, noch spiegelt er die Meinung der Redaktion wieder.

Es ist erschreckend, mit welcher Argumentation hier polemisiert wird. Da ist die Rede von einem unschuldigen !  Bären, der aus  fehl geleitetem  Instinkt mehr Tiere gerissen hat als er in einem halben Jahr vertilgen kann, der in menschliche Umgeung eindringt um zu töten nicht um zu fressen! . Ein unschuldiger !  Bär, der sich in der Nähe von Siedlungen herumtreibt, dessen Reaktion auf Menschen noch nicht in jeder Situation festgestellt werden konnte. Ein unschuldiger ! Bär, dessen Jagdinstinkt möglicherweise den Jogger, den Biker, herum tollende Kinder als Beute identifiziert. Ein unschuldiger ! Bär, der sich dem Einfangen durch Profis mit trainierten Hunden über mehr als zwei Wochen entziehen konnte. Mich wundert es, dass die meistren Wortmeldungen aus Gegenden kommen, die der unschuldige !  Bär nicht erreicht hätte, wenn er sein Leben lang gewandert wäre, also aus sicherer Entfernung. Wenn jemand, dessen Kinder täglich im Wald um die Rotwand herum spielen, sich so geäußert hätte, müsste man ihnwegschließen. Aber Gott sei Dank braucht ja niemand von den betroffenen Briefeschreibern und eifernden Tierschützern Verantwortung für seine Forderungen zu übernehmen. Und wenn ja, genügt im Falle des Unglücks ein einfaches  Tschuldijung, ich konnte ja nicht wissen, dass der Bär wirklich ein Raubtier ist , oder ein einfaches Abtauchen und Schweigen, wie es in solchen Fällen eigentlich bei uns üblich ist. Welcher der betroffenen Tierschützer gibt denn eine Garantie  mit den entsprechenden Konsequenzen, nicht mit  Tschuldijung …  , dass niemand zu Schaden kommt. Bezahlt jemand nun 35 Schafe?

Hier wird wieder einmal der Tierschutz dem Menschenschutz vorgezogen, zumindeste von den nun lärmenden Tierschützern. Der Bär war nicht daran Schuld, klar, aber er war eine immer größer werdende Gefahr, der man nicht mehr anders Herr werden konnte. Und man möge bitte aufhören, das Raubtier zu vermenschlichen   Bruno  und es zum niedlichen Teddy zu erklären. Fragen Sie mal die Schafe, was die davon halten. Und man möge aufhören, seine Selbstverwirklichung ständig aus sicherer Entfernung auf Kosten anderer, Betroffener, zu suchen.

Ulrich Schneider NRW

______________________________________________

Die Tierschützer hätten den Bären auch lebendig fangen können,diehätten sich lieber etwas länger Zeit nehmen sollen. Denn der Bär hattja keinen Menschen etwas getan und das hätte er wahrscheinlich auchnicht. Da könnte man ja auch alle Verbrecher und Kindermördererschießen lassen, das währe wahrscheinlich angebrachter.             

Sonja aus Würzburg

_______________________________________________

Es ist erschreckend zu erleben, wie schnell die Bayern schießen können.

Da sucht ein Team Tierschützer aufwändig mit finnischen Hunden wochenlang Bruno. Sobald die Suche erfolglos abgebrochen ist und der Bär alternativ zum Abschuß freigegeben wird, ist das Thema innerhalb fünf Stunden  vom Tisch . Ich denke, die  Bärentöter-Lobby  hat gezielt in den Startlöchern auf ihre Chance gewartet und sich über das  Herumkaspern  der Tierschützer eins gegrinst! Ich gehe davon aus, daß die Jäger Bruno genau zu finden wußten.

Solange die Menschen auf dieser Welt nur danach trachten,alles zu besiegen und ihr Überleben als Gewinner abzusichern,wird es am Ende keinen Frieden und kein Überleben für diese Gattung geben. Erst wenn wir begreifen, daß nur ein konstruktives Miteinander die Existenz und die Vielfalt aller Geschöpfe dieser Erde sichert, dann haben auch wir eine Chance.

Die Natur lebt auch ohne den Menschen – der Mensch aber nicht ohne die Natur!

Mit traurigen Grüßen zum

Tod von Braunbär Bruno

A.Grunow-Grimm

________________________________________________

Obwohl sich das Komitee gegen den Vogelmord in erster Linie dem Schutz von Vögeln verschrieben hat, verurteilt unser Verband den Abschuss von Bruno auf das Schärfste. Alternativmaßnahmen wie z.B. Vergrämung, Fang oder sendergestützte Überwachung wurden nach Ansicht des Komitees nur halbherzig verfolgt. Der nun stattfindende, unwürdige Streit um den Standort des ausgestopften Bärenkadavers ist ein peinliches Possenspiel, das zeigt, welchen Stellenwert der Tier- und Artenschutz in Deutschland hat.

Die Bemühungen italienischer Naturschützer für den Erhalt des Braunbären in den Alpen wurden mit Füßen getreten und die von Ihnen gemachten Erfahrungen arrogant ignoriert. Anbei ein Zitat von Piero Genovesi vom nationalen Wildtierinstitut aus Bologna. Wenn wir im Trentin jeden Bären abschießen würden, der in der Nähe von Siedlungen gesehen wird, würde die Population ganz schnell verschwinden.

Bruno war ein Medienstar, ein Held und in weitem Sinne vielleicht auch eine Art Märtyrer für den Artenschutz. Sein Tod darf nicht umsonst gewesen sein. Die nun einsetzende, breite Welle des Protests und der Anteilnahme sollte dazu genutzt werden, tier- und artenschutzgerechte Konzepte für zukünftige Bärenbesuche in Deutschland zu entwickeln.

Axel Hirschfeld

Komitee gegen den Vogelmord e.V.  Bonn

________________________________________________

Nach 170 Jahren hat ein Bär versucht in seinem Revier das ihm mal gehört hat etwas zu essen zu finden. Wie viele Zoos gibt es in Deutschland mit qualifiziertem Personal für  Betäubungswaffen. Wie viele gefährliche Tiere werden in anderen Ländern betäubt und gefangen um sie in unseren Zoos auszustellen. So etwas passiert innerhalb von wenigen Tagen. Dieser Bär war doch von Anfang an zum Tode verurteilt. Er wurde doch nur nicht erschossen um die Medien noch etwas zu füttern. Hätte eine Zeitung etwas zum Fang von Bruno beigetragen, wäre sie heute Das Blatt.

Die Identität des Jägers ist doch in ein paar Tagen auch aufgeklärt. Und dem Metzger der das Fleisch von Bruno verkaufen will, sollte man auch das Handwerk legen. Schade um Bruno. Wir haben ihn auch beobachtet, aber leider nicht gemeldet. Wir haben Ihn leichter und schneller gefunden als diese komischen Bärenhunde. Die Lachnummer für Deutschland. Bruno mach’s gut, alt bist du ja nicht geworden, hast ihnen aber gezeigt, dass das Land, in dem deine Vorgänger ausgerottet wurden, immer noch existiert.

Mfg

M. Blue

________________________________________________

Ich bin über die Nachricht, dass der Bär getötet wurde, sehr erschüttert! In der Wildnis werden die Tiere auch betäubt und nicht erschossen! Ein Bär ist ein Lebewesen und wie man weiß gibt es nicht mehr so viele davon. Es wird geschrieben, dass es sich bei der Schussfreigabe um keine Trophäenjagd handelt – da bin ich mir nicht mehr so sicher!

Ich frage mich wirklich vor wem man mehr Angst haben muss – vor einem Bären oder vor den Menschen!!

Nadja M. aus Österreich

________________________________________________

Auch ich bin tief erschüttert über diese Nachricht. Hatte immer noch gehofft, dass alles ein gutes Ende findet. Leider war es  Bruno nicht vergönnt in Ruhe leben zu dürfen. Nur weil er nicht so funktioniert hat, wie es von den Menschen erwartet wurde, musste er vernichtet  werden. Eine Schande für die ganze Menschheit. Immer mehr Tiere müssen dran glauben weil sie nicht erwünscht sind und nicht ins Schema passen. Wo soll das nur hinführen  ich schäme mich!

Viele traurige Grüße aus München

Charlotte R.

________________________________________________

ABARTIG – dass der ermordete Bär nun auch noch im ausgestopften Zustand Bewunderern zur Schau gestellt werden soll. Was geschieht mit den Mördern? Nun liegt es an uns Menschen, das Vorgehen der Bayern durch Schaulust an einem ausgestopften Tier zu bewundern? Wie konnte es sein, dass Privatpersonen den Bären aus nächster Nähe fotografieren, filmen und beobachten konnten und Verantwortliche nicht in Lage waren, auf kurze Entfernung an das Tier heranzukommen um einen Betäubungsschuss zu setzen. Mein Resultat  Da war was, das gehörte da nicht hin, das muss weg! So löst man Probleme?

ps aus Lütjensee

________________________________________________

Volksverdummung??!!

Sehr geehrte Damen und Herrn,

nach wochenlangen erfolglosen Versuchen JJ1 einzufangen, kam, wie kann es anders auch sein, in Bayern der Schießbefehl und der Abschuss erfolgte prompt. Es beschleicht einen das Gefühl, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugegangen sein muss.  Wochenlang gab es keine Möglichkeit, trotz finnischer Hilfe, JJ1 vor das Betäubungsgewehr zu bekommen. Kaum ist die Abschussgenehmigung und nicht nur für Jäger, sondern auch für die Polizei  was unseres Erachtens nur eine Alibifunktion war  erfolgt, wird JJ1 abgeschossen.

Es könnte den Anschein erwecken, dass hier eine trophäengeile Jägerschaft nur auf die Lyncherlaubnis gewartet hat. Dies passt in das typische bayerische Image. Erst Hysterie verbreiten  man denke an die aviäre Influenta  damit dann das Handeln gerechtfertigt werden kann  es diente ja nur zum Wohle des Volkes  und hinterher am besten alles totschweigen.  Dass die Jägerschaft in Deutschland und in Bayern besonders, sehr einflussreich ist und sich Nichtjagende Politiker an dieser Lobby die Zähne ausbeißen, ist wohl bekannt. Es ist traurig  wenn Minister wie Herr Seehofer in Bezug auf die Pharmalobby vor laufender Kamera zugeben muss, dass Deutschland nicht mehr von den Politikern sondern von den Lobbyisten regiert wird und Frau Merkl die allgegenwärtige Beflaggung als Patriotismus für Deutschland sehen will und nicht als das was es tatsächlich ist Fußballleidenschaft.

Wie lange werden die Politiker das deutsche Volk wohl noch für dumm erklären können. Irgendwann wird es soweit sein, dass sich die Bevölkerung die Frage stellt, wozu brauchen wir die teuer bezahlt Politiker, wenn doch das Land ohnehin von Lobbyisten regiert wird .

Es gibt zwei treffende Aussagen: Typisch Deutsch und Armes Deutschland.

Viele Grüße

Nicole Hallek

Initiative Jagdgefährdeter Haustiere

________________________________________________

Waidmannsheil,

meine Entscheidung für zukünftige bayernfreie Urlaubstage wurde damit bestätigt. Ich werde in meinem Umfeld kräftig Werbung dafür machen. Es gibt schließlich wunderschöne andere Gebiete in Deutschland, außerhalb Bayerns. 

Volker R.

________________________________________________

4 Stunden 50 Minuten!

Kann mir niemand sagen, man hätte nicht gewusst, wo sich das Tier befindet. Ab 0 Uhr ist die Jagd offen und knapp 5 Stunden später kann der eine oder andere Bärenfleisch in die Truhe packen. Ist schon eigenartig wie schnell doch die Bayern schießen. Ich möchte nicht wissen wie viel Geld dabei im Spiel war.  Armes Deutschland und dazu gehört Bayern noch, soweit ich weiß.

E.C.Holdack

NRW  

________________________________________________

Dieser Mord an diesem unschuldigen Bären bestätigt mir wieder meine Meinung über die Menschheit. Der Mensch erlaubt sich alles und nimmt sich jedes Recht heraus. Zu allem Übel wird Bruno jetzt auch noch ausgestopft, ausgestopfte Menschen gibt es in keinem Museum. Ich sehe da keinen Unterschied. Wer macht denn Krieg, zerstört die Umwelt, rottet alles aus, holzt die Wälder ab. Der Mensch nicht die Tiere! Eines Tages wird es vielleicht keine Tiere und Wälder mehr geben.

Simone Z.

________________________________________________



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion