Eine Weihnachtskrippe in Frankreich. (AP Photo/Lionel Cironneau)

Weihnachtsbräuche am anderen Ende und auf der ganzen Welt

Von 24. Dezember 2008 Aktualisiert: 24. Dezember 2008 10:06

Schön geschmückte Weihnachtsbäume und –lichter erleuchten die Häuser in der ganzen Welt, und die Familien feiern den beliebtesten Festtag des Jahres. Auf der ganzen Welt ist Weihnachten traditionell eine festliche Zeit, und jedes Land hat seine eigenen und einzigartigen Wege, diese im Wesentlichen christliche Feier zu begehen.

In Einklang mit der religiösen weihnachtlichen Tradition findet das Krippenspiel weltweit breite Verwendung in Haushalten, Kirchen und Einkaufszentren, um die wahre Bedeutung von Weihnachten zu feiern – nämlich die Geburt von Jesus Christus.

Australien ist keine Ausnahme, wenn es darum geht, die Freuden von Weihnachten zu feiern.

Es ist eine besondere Zeit des Jahres, in der Familien und Freunde zusammenkommen, um Geschenke auszutauschen, in guter Gesellschaft zu sein, und um immer mehr gutes Essen und Trinken zu genießen.

In ganz Australien scheint es fast so, als ob Mutter Natur mit den weihnachtlichen roten und grünen Farbmotiven spielt, wenn ein paar vereinzelte großzügige Weihnachtssterne Anfang Dezember in der Landschaft blühen. Die Weihnachtssternpflanze ist in Australien jedoch nicht nur ein Symbol der weihnachtlichen Festzeit; sondern sie ist auch in der Weihnachtsgeschichte in Amerika tief verwurzelt. Vor über einem Jahrhundert brachte Dr. Joel Poinsett, der erste US-Botschafter für Mexiko, die strahlend rote, sternförmige Pflanze des Weihnachtssterns nach Amerika.

Die Mexikaner erzählen über den Weihnachtsstern folgende Geschichte: Ein kleines Mädchen, Maria, und ihr Bruder Pablo waren so arm, dass sie dem Christkind an der weihnachtlichen Futterkrippe in ihrer Kirche kein Geschenk geben konnten. Auf ihrem Weg pflückten sie grüne Pflanzen, und als sie sie um das Kind herum aufstellten, erschienen sie in einem wunderschönen Rot und sahen wie ein Stern aus. Weihnachtssternpflanzen sind sogar heute noch eine sehr beliebte Dekoration in Amerika.

Hier sind einige einzigartige Weihnachtstraditionen aus der ganzen Welt, die Sie auch in Ihre eigene Weihnachtstradition einbinden können:

Père Noël in Frankreich

Die Kinder in Frankreich lassen ihre Schuhe an Heiligabend am Kamin stehen, sodass Père Noël sie mit Geschenken füllen kann. Dies ist eine weltweite Tradition, die sich leicht in ihr jährliches Fest einbauen lässt.

Weihnachtsreis aus Brasilien

In Brasilien gibt es keine weißen Weihnachten. In der südlichen Hemsiphäre fällt Weihnachten mitten in den Sommer und Papai Noel zieht gewöhnlich seinen Anzug aus Seide an, um nicht zu schwitzen. Das warme Wetter hält die Brasilianer nicht davon ab, eine traditionelle Mahlzeit mit Truthahn oder Schinken einzunehmen. Eine ihrer Beilagen ist in Milch gekochter und mit Zimt gewürzter Reis – „Weihnachtsreis“. Überraschen Sie Ihre Familie in diesem Jahr mit einer neuen Beigabe und fügen Sie ihrem Weihnachtsessen etwas brasilianischen Flair hinzu.

Papierdekorationen aus China

Obwohl China keine große christliche Bevölkerung hat, ist Weihnachten ein beliebtes Fest. Kinder, die einen Besuch von Dun Che Lao Ren erwarten, schmücken ihren Baum mit selbstgemachten Papiergegenständen, einschließlich Pflanzen, Ketten und Laternen. Verbringen Sie doch einen Nachmittag mit ihrer Familie damit, einige traditionelle chinesische Dekorationen für deinen Baum herzustellen.

Weihnachtskuchen aus Indien

Obwohl Indien eine sehr vielfältige Bevölkerung hat, ist Weihnachten für alle ein nationaler Feiertag. In den südlichen Gegenden Indiens gibt es wahlweise Weihnachtskuchen als Dessert. Diese Kuchen werden gewöhnlich eine Woche im voraus zubereitet. Sie sind leicht herzustellen und eine großartige Ergänzung des Weihnachtsessens.

Weihnachten bei den Russen im Januar

Weihnachten im Januar? Russlands weitgehend orthodoxe Bevölkerung feiert Weihnachten am 7. Januar, da die orthodoxe Kirche dem julianischen Kalender folgt. Das russische Weihnachtsessen ist fleischlos und zeichnet sich durch eine Kutya genannte Beigabe aus, die eine Mischung aus Beeren, Nüssen und Honig ist. Am 7. Januar können Sie mit ihrer Familie Kutya zu Ehren der orthodoxen Russen machen, die ihre Weihnachten feiern.

Haben Sie Freude beim Experimentieren und schaffen Sie dieses Jahr einige neue Traditionen. Frohe Weihnachten!

Erschienen in The Epoch Times Deutschland Nr. 52/08



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