Keine Konzerte mit Impfzwang? Eric Clapton rebelliert gegen Diskriminierung Ungeimpfter

Von 23. Juli 2021 Aktualisiert: 24. Juli 2021 11:34
Nach der Ankündigung des britischen Premiers Johnson, dass nur noch Geimpfte an Veranstaltungen mit vielen Menschen teilnehmen können, kündigte der Musiker Eric Clapton an, Konzerte möglicherweise abzusagen, falls dort nicht alle Menschen teilnehmen könnten.

Musiker-Legende Eric Clapton sorgt mit einer Aussage für Furore, dass er alle Konzerte auf seiner Tour absagen werde, bei denen ungeimpfte Menschen diskriminiert würden. Wie das amerikanische Online-Event-Medium „The Wrap“ und das amerikanische Branchenblatt der Unterhaltungsindustrie „Variety“ berichteten, plant Clapton, ab September in einer Reihe von US-Shows zu spielen. Im Frühjahr sollen dann verschiedene Europa-Shows nachgeholt werden.

Die Ankündigung der britischen Musiker-Legende wurde über den Telegram-Account des in London ansässigen italienischen Filmproduzenten und Architekten Robin Monotti Graziadei veröffentlicht, der als Corona-Maßnahmen- und Impfgegner bekannt ist.

Demnach erklärte Clapton: „Nach der Ankündigung des Premierministers am Montag, dem 19. Juli 2021, fühle ich mich der Ehre verpflichtet, eine eigene Ankündigung zu machen: Ich möchte sagen, dass ich auf keiner Bühne auftreten werde, auf der ein diskriminiertes Publikum anwesend ist. Wenn keine Vorkehrungen getroffen werden, damit alle Menschen teilnehmen können, behalte ich mir das Recht vor, die Show abzusagen. Eric Clapton.“

Bald nur noch Geimpfte im Nachtclub

Clapton erklärte dies aufgrund einer Ankündigung des britischen Premierministers Boris Johnson am Montag, 19. Juli, dem Tag, an dem die Nachtclubs in Großbritannien nach 16 Monaten erstmals wieder öffnen durften.

Demnach erklärte Johnsen, dass in Großbritannien ab Ende September Impfpässe für den Eintritt in Nachtclubs und Co erforderlich sind, berichtet die „BBC“. Zu dieser Zeit sollen alle über 18-Jährigen die Möglichkeit gehabt haben, sich doppelt impfen zu lassen. Laut Johnson sei die vollständige Impfung die „Bedingung für den Eintritt in Nachtclubs und andere Orte (…), an denen sich große Menschenmengen versammeln“.

„Wie wir letzte Woche gesagt haben, behalten wir uns das Recht vor, jederzeit eine Zertifizierung vorzuschreiben, wenn es notwendig ist, die Übertragung zu reduzieren“, sagte Premier Johnson. Laut „BBC“ werden derzeit die Clubbesucher lediglich gebeten, einen Impfnachweis, einen Negativ-Test oder die Immunität nach einer COVID-Erkrankung vorzuweisen.

Clapton gegen Corona-Maßnahmen

Clapton hatte sich Anfang 2021 seiner Kinder wegen mit AstraZeneca impfen lassen, weil er den allgemeinen Informationen zu den Impfungen und seinem Arzt vertraut hatte. Von Risiken und Nebenwirkungen habe er damals nichts gewusst, erklärte er später. Doch schon nach der ersten Dosis lag er für eine Woche flach und musste alle Musikprojekte abbrechen. Nach der zweiten Dosis kam alles noch viel heftiger.

Eric Clapton gilt als großer Kritiker der Corona-Maßnahmen, die seiner Meinung nach nur die Menschen in ihrer Freiheit beschränken. Im Song „Stand and Deliver“ singt Clapton davon. Geschrieben wurde er von Musikerkollege Van Morrison.



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion