Die Klimaschutz-Schmarotzer in Madrid

Ich las: „Der Menschheit läuft die Zeit weg. Während über den Klimaschutz auf immer neuen Konferenzen diskutiert wird, tickt die Uhr gnadenlos weiter. Nur noch wenige Jahre trennen die Erde von gefährlichen Kipppunkten: Sind sie erreicht, lässt sich der Klimawandel nicht mehr aufhalten.“ (Lübecker Nachrichten).*) O weh, o weh. Doch die Zeit läuft der Menschheit schon immer weg, überall auf der Erde.

Den Klimawandel gibt es ebenfalls schon immer. Auch er läuft uns Menschen nicht weg, sondern findet statt wie seit Urzeiten eh und je, überall auf der Erde ebenfalls. Ohnehin hat der Klimawandel mit dem CO2 – ob von Menschen stammend oder natürlichen Ursprungs – allenfalls in nur unbedeutender Weise zu tun. Gnadenlos ticken, tempus fugit, auch alle Uhren schon immer.

Das einfältige Alarmgeschrei wird immer unerträglicher

Die willig demonstrierenden Klimaschützer dagegen ticken nicht richtig im Kopf. Sie haben sich völlig verrannt. Ihr Alarmgeschrei wird immer unerträglicher. Es ist derart dumm und einfältig, dass man sich fragt, wo diese Menschen, die blind einem gewaltigen Geschäftsmodell finanzieller Interessen und einem Betätigungsdrang machtpolitischer Interessen folgen, ihren Verstand abgegeben haben oder ob sie je einen hatten.

Diese Irregeführten aufzuklären, ihnen fehlendes Wissen zu vermitteln, unterdrücken Mainstream-Medien und die Klimaschutz-Politiker nach wie vor. Gegen Klimawandel, wie er in der Erdgeschichte stets stattgefunden hat und weiterhin stattfinden wird, ist der Mensch machtlos und die Anti-CO2-Klimaschutzpolitik völlig untauglich. Trotzdem findet schon wieder eine unverantwortlich aufwendige UN-Klimaschutz-Konferenz mit ihren vielen Schmarotzern**) statt, diesmal in Madrid.

Die Beweislage gegen die Klimaschutzpolitik ist erdrückend

Wie und wo die Idee zu dem Geschäftsmodell geboren wurde, habe ich jüngst dargestellt (hier). Die Belege samt technisch-physikalischen Tatsachen sowie politische und wirtschaftliche Folgen, die gegen diese Klimaschutzpolitik sprechen, sind erdrückend.***) Die Fachkundigen tragen sie seit langem vor, erreichen aber nicht die breite Öffentlichkeit.

Denn Wissenschaftler, die von der Klimaschutzpolitik persönlich profitieren und auch einschlägige Wissenschaftsmagazine dominieren, schweigen sie nieder und die Massenmedien lassen sie ebenfalls nicht zu Wort kommen, darunter leider auch die FAZ, die mit den Alarm-Wölfen mitheult.****) Auf diese Fachkundigen stütze auch ich mich.

Die Gegenposition zur Klimaschutzpolitik und der kritische Journalismus finden fast nur im Internet statt, haben aber noch nicht die nötige Breitenwirkung. Ausnahmen vom Klima-Mainstream sind Wochenzeitungen wie die Junge Freiheit und die Preußische Allgemeine mit zwar steigender, aber noch zu kleiner Auflage.

Auch Systemveränderer sind auf Vernichtungsfeldzug

Antriebskraft bekommt die Klimaschutzpolitik (neben den schon genannten Interessengruppen) außerdem durch sozialistische und daneben fanatische, anders motivierte Systemveränderer. Sie nutzen die Klimaschutzbewegung für ihre eigenen Ziele gleichsam als Trittbrettfahrer.

Stichwort hierfür ist vor allem die Große Transformation der Gesellschaft. Geschrieben hat über diesen „Gang in die Knechtschaft“ der Physiker Horst-Joachim Lüdecke. Im Beitrag Die Medusa einer neuen Diktatur habe ich am 10. Juli 2019 darauf hingewiesen (hier). Das ganze Ausmaß dieses Vernichtungsfeldzugs ist den meisten Bürgern noch unbekannt.

Die Bürokraten dieser Welt reiben sich beglückt die Hände

Ebenfalls mit am Werk für die Klimaschutzpolitik sind alle Bürokraten dieser Welt in Ämtern und Behörden und in Nichtregierungsorganisationen, die davon leben, mit immer neuen Regelwerken die Menschen zu traktieren und zu überwachen. Für sie ist diese Politik geradezu eine gut geölte Job-Maschinerie. Sie alle reiben sich beglückt die Hände.

Willkommene Ablenkung von wirklich bedrohlichen Entwicklungen

Politikern dient der Klimaschutz-Aktionismus zusätzlich dazu, die Bürger von wirklich bedrohlichen Entwicklungen abzulenken. In Deutschland und in der EU gehören zu ihnen die Folgen der Euro-Rettungsmaßnahmen, die Massenmigration aus islamischen und schwarzafrikanischen Ländern, die systematischen Versuche, den Zusammenhalt der Familien zu zerstören, die Kinder schon im frühen Alter der familiären Obhut zu entziehen sowie den Bürgern die Bargeldabschaffung schmackhaft zu machen, um sie noch umfassender kontrollieren und lenken zu können.

Zwei dokumentierende Filme über den großen Betrug

Erinnern möchte ich an den britischen Dokumentationsfilm von Martin Durkin The Great Global Warming Swindle (übersetzt: Der große Betrug mit der globalen Erwärmung). Die Erstsendung lief auf Channel 4 am 8. März 2007. In einer überarbeiteten deutschen Fassung unter dem Titel Der Klimaschwindel war er auch in Deutschland zu sehen, erstmals am 11. Juni 2007 im Spätabend-Programm von RTL. Der Sender n-tv wiederholte die Sendung am 7. Juli 2007.

Näheres mit Kritik an dem Film bei Wikipedia hier. Ein Link zu dem Film findet sich bei Wikipedia nicht. Sich ihn ansehen können Sie aber trotzdem, nämlich in einer Veröffentlichung vom 1. August 2014 hier.

Schauen Sie sich ferner den Film vom Sender kla.tv aus Wien an und den Berichtstext dazu vom 6. Mai 2019 (hier).  Er führt sich die Rettung des Klimas ad absurdum und macht klar, dass mit dem schlechten Gewissen der Menschen ein prächtiges Geschäft läuft. Hier sind ein paar Zitate aus dem Film:

Der wirklich wirksame Klimaschutz muss ein ganz anderer sein

Dass der wirklich wirksame Klimaschutz ganz anders sein muss als der jetzt durchgepaukte, habe ich am 24. Juli 2019 kurz angerissen (hier): Dieser Klimaschutz ist der Bewuchs mit vielen Bäumen und mit allen anderen Pflanzen; sind Umfang und Art der Vegetation. Sie alle spielen durch ihre Verdunstungsfähigkeit eine wichtige Rolle für die Bildung von Wasserdampf in der Luft, für die Bildung von Wolken und das Entstehen von Regen.

Entscheidend für die Temperatur auf der Erde und für die Temperaturverteilung ist das Klimagas Wasserdampf. Dieser wirklich wirksame Klimaschutz wäre solche Konferenzen (wie nunmehr wieder in Madrid) tatsächlich wert. Was dort jetzt geschieht, ist es nicht.

Zeit vertan, Geld vertan, die Täter bereichern sich weiter, ihre Opfer müssen bluten. Könnte sich das Klima auf menschliche Weise äußern, würde es sich über den menschlichen Schutzversuch kaputt lachen.

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*)  Lübecker Nachrichten vom 5. Dezember 2019, Seite 2. Der gleiche Beitrag zur Klimakonferenz  in Madrid (25. COP) findet sich am gleichen Tag auch in anderen Regionalblättern, zum Beispiel in der Leipziger Volkszeitung mit dem vollständigen Text hier.

**) Ein Hinweis darauf ist, wieviel Delegierte aus welchen Staaten in Madrid teilnehmen. Deutschland ist dort mit 100 vertreten, Großbritannien mit der Hälfte davon, aus den  USA sind es 78. Aber warum müssen es aus der Elfenbeinküste 348 Teilnehmer sein und aus dem Kongo 293 Offizielle? (Angaben aus der FAZ vom 7. Dezember 2019, Seite 22; online siehe auch hier).

***) Ich selbst habe darüber seit Beginn dieser Web-Seite (März 2008) in bisher 139 Beiträgen informiert. Dies ist der 140. zum Thema. In der ersten Spalte links („Archive“ und „Kategorien“) können Sie alle aufrufen. Beispiele für informative Beiträge von Fachkundigen sind zum Beispiel

Hinweisen möchte ich auch auf das Buch des Experimentalphysikers Dr. Eike Roth, der technischer Leiter des Kernkraftwerks Mülheim-Kärlich gewesen ist: Probleme beim Klimaproblem – Ein Mythos zerbricht. (Verlag Books on Demand Juli 2019. Paperback. 184 Seiten. 9,50 Euro. ISBN-13: 9783748182757). Eine Kurzbeschreibung siehe hier.

****) Hier vor allem die Redakteure Andreas Mihm und Joachim Müller-Jung. Sie stehen für Gesinnungs-, nicht für Verantwortungsjournalismus, weil sie den Lesern vorenthalten, was ihrer Gesinnung mit ihren einseitigen Darstellungen widerspricht.

Zuerst erschienen auf www.kpkrause.de

Zum Autor: Dr. Klaus Peter Krause, geb. 1936, war bis zu seinem Ruhestand verantwortlicher Wirtschaftsredakteur (Ressortleiter) der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) und Geschäftsführer der FAZit-Stiftung, der Mehrheitsgesellschafterin der FAZ und der Frankfurter Societäts-Druckerei. Er betreibt seit 2008 den Blog  kpkrause.de/

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Quelle: https://www.epochtimes.de/meinung/gastkommentar/die-klimaschutz-schmarotzer-in-madrid-a3094232.html