Regenzeit
Bereits mehr als 220 Tote in Kenia nach Überschwemmungen
In Kenia sind nach schweren Regenfällen und Überschwemmungen 228 Menschen gestorben. Über 220.000 Menschen sind betroffen, während der Zyklon „Hidaya“ näher rückt.

Aufräumen: Schlamm und Wasser haben viele Häuser in Mai Mahiu am 29. April 2024 getroffen. Mindestens 45 Menschen starben, als ein Damm in der Nähe einer Stadt im kenianischen Rift Valley brach.
Foto: LUIS TATO/AFP via Getty Images
Nach schweren Regenfällen und Überschwemmungen ist die Zahl der Toten in Kenia auf 228 gestiegen. Das teilte die kenianische Regierung am Sonntag mit. Insgesamt sind demnach mehr als 220.000 Menschen von den bereits seit Wochen andauernden Überschwemmungen betroffen – vor allem in der Hauptstadt Nairobi.
Die Regierung warnte zudem vor dem Zyklon „Hidaya“ im Indischen Ozean, der auf die Küstengebiete des ostafrikanischen Landes treffen könne.
Im südlich angrenzenden Tansania gab der Wetterdienst dagegen Entwarnung: Der Tropensturm habe am Samstagabend die tansanische Insel Mafia erreicht und sich seitdem abgeschwächt.
Er stelle keine Gefahr mehr für Tansania dar. Für beide Länder wurden für die kommenden Tage schwere Unwetter vorausgesagt – die Bevölkerung ist zur Vorsicht aufgerufen.
Lange Regenzeit plus El Niño
Starker Regen und Überschwemmungen machen nach Angaben des UN-Nothilfebüros OCHA seit März den Ländern Tansania, Burundi, Kenia, Somalia, Ruanda und weiteren Teilen Ostafrikas schwer zu schaffen. Hunderte Menschen kamen ums Leben.
Die übliche sogenannte lange Regenzeit von März bis Mai wird in diesem Jahr durch das Wetterphänomen El Niño verstärkt, das die Region bereits Ende vergangenen Jahres mit Unwettern und Überschwemmungen getroffen hatte. (dpa/red)
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