Phädophilie, Antifa, Selbstmord: Fahndung nach Kontakten der „Hammerbande“ um Lina E. in Ungarn

Die ungarische Polizei fahndet weiterhin nach sechs deutschen Tätern, die der Antifa zugerechnet werden. Nun beging eine Kontaktperson Selbstmord, die den Linksextremen geholfen haben dürfte. Zuvor wurden 70.000 Kinderporno-Aufnahmen auf seinem Laptop gefunden.
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Die ungarische Polizei sucht weiterhin nach Mitgliedern der Hammerbande. (Symbolfoto)Foto: iStock
Von 11. Juli 2023

Seit den brutalen Antifa-Angriffen in Budapest im Februar dieses Jahres wird international nach sechs deutschen sowie mehreren anderen Tätern gesucht. Eine Person, die der deutschen „Hammerbande“ bei den Budapester Aktionen geholfen haben könnte, beging kürzlich Selbstmord.

Auf den Straßen von Budapest hat es im Februar mehrere organisierte Attentate gegeben. Acht Passanten wurden an vier verschiedenen Orten von linksextremen Tätern brutal angegriffen. Die Angreifer waren bekannte Antifa-Aktivisten – auch aus Deutschland.

Sechs deutsche Täter von ungarischer Polizei gesucht

Die in Ungarn Gesuchten sind auch der deutschen Polizei gut bekannt. Gesucht werden Johann G., Paul M., Moritz S., Emilie D., Clara W. und Nele A.. Ein weiterer Mann, der zur „Hammerbande“ gehört, Tobias E., sitzt bereits in Untersuchungshaft in Budapest.

Johann G., auch bekannt als „Lücke“, ist seit 2020 auf der Flucht vor den deutschen Behörden. Obwohl er „flüchtet“, scheint ihn das nicht daran zu hindern, sich als Täter an den Anschlägen der Organisation zu beteiligen. Man vermutet, dass er der Drahtzieher hinter der Gruppe ist.

Er ist auch ein Partner der kürzlich vom OLG Dresden verurteilten Lina E. Laut der detaillierten Analyse des Portals „Ein Prozent“ ist er derjenige, der die Opfer auswählt und Komplizen für die Projekte rekrutiert. G. war bereits mehrmals im Gefängnis, es liegt ein internationaler Haftbefehl gegen ihn vor.

Verbindungen zu Österreich und Deutschland

Nun also der Selbstmord eines Mannes, der mit den Angriffen in Verbindung steht. Sein Tod ist wohl das Ergebnis seiner Flucht vor der Justiz. Die ungarische Polizei entdeckte bei einer Hausdurchsuchung in der Wohnung des Mannes einen Laptop voller kinderpornografischer Aufnahmen.

Ins Visier der Polizei geriet der Mann über seine Freundin. Die Frau wurde von der Polizei konkret verdächtigt, an den Anschlägen beteiligt zu sein. Da keine ausreichenden Beweise vorlagen, wurde Krisztina D. schließlich freigelassen. Das Alibi der Frau wurde von ihrem Partner geliefert. Er hatte als Zeuge ausgesagt, dass Krisztina nicht in der Nähe der Anschläge war. Nach der Entdeckung des kinderpornografischen Materials gilt der Wahrheitsgehalt des Alibis als fraglich.

Das schockierende Fotomaterial enthielt mehr als 300 gewalttätige sexuelle Handlungen an Kindern unter zwölf Jahren, darunter auch Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren. Insgesamt fand die Polizei auf dem Laptop rund 70.000 Sexfotos mit Kindern unter 18 Jahren. Der Verdächtige konnte nicht mehr verhört werden: Sein Selbstmord geschah, kurz nachdem die Aufnahmen gefunden worden waren und bevor die Polizei mit ihm sprechen konnte. Die Ermittlungen werden fortgeführt.

Es ist noch nicht klar, ob der circa 30-jährige ungarische Mann an der Herstellung oder Verbreitung des Pornomaterials beteiligt war. Die Polizei hat bisher unter anderem herausgefunden, dass er in Österreich tätig war. Er arbeitete in einem Café in Innsbruck, das nach Angaben des österreichischen Innenministeriums ein bekannter Treffpunkt für österreichisch-deutsche Antifa-Aktivisten ist. Er könnte also durchaus an der Planung der Aktionen in Budapest beteiligt gewesen sein.

Verantwortung der ungarischen radikalen Linken

Ein weiterer heikler Aspekt des Falles ergibt sich aufgrund politischer Beziehungen. Sowohl Krisztina D. als auch ihr Partner waren Mitglieder der berüchtigten linksextremistischen „Funken-Bewegung“ („Szikra Mozgalom“).

Vorsitzender dieser Bewegung ist ein Mitglied des ungarischen Parlaments, András Jámbor. Er ist Mitglied der ungarischen Grünen und vertritt zugleich die Szikra-Bewegung.

Máté Kocsis, der Vorsitzende der rechtsgerichteten, konservativen Regierungspartei „Fidesz“, hat eine direkte politische Verantwortung Jámbors in dieser Angelegenheit angesprochen – insbesondere im Zusammenhang mit den pädophilen Aufnahmen. Der Fraktionsvorsitzende nannte Jámbor einen „vom Ausland unterstützten Kommunisten, der daran arbeitet, Ungarn zu unterminieren und Unruhen zu schüren“.

Jámbor hat jede Verbindung abgelehnt. Er ist bisher nicht bereit, Ermittlungen in dieser Sache in seiner „Funken-Bewegung“ durchzuführen.

Tobias E. von der deutschen Hammerbande wurde im Februar in Budapest festgenommen. Foto: police.hu/Ungarische Polizei

Der Antifa-Gruppe wird derzeit unter anderem vorgeworfen, 18 mutmaßlich rechte Opfer angegriffen und gefoltert zu haben. In mehreren Fällen werden sie auch beschuldigt, tödliche Verletzungen verursacht zu haben.



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