Ukrainischer Verteidigungsminister: Werden Taurus aus Deutschland bekommen

Der ukrainische Verteidigungsminister Oleksij Resnikow äußerte sich zuversichtlich bezüglich zukünftiger Rüstungslieferungen aus Deutschland.
Der ukrainische Verteidigungsminister Oleksij Resnikow könnte versetzt werden.
Der ukrainische Verteidigungsminister Oleksij Resnikow.Foto: Daniel Cole/AP/dpa
Epoch Times26. August 2023

Der ukrainische Verteidigungsminister Oleksij Resnikow hat sich zuversichtlich zur Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern durch Deutschland geäußert. „Ich bin wirklich optimistisch und sehe in der Zukunft, dass wir auch Taurus aus Deutschland bekommen werden“, sagte Resnikow in einem gemeinsamen Interview mit „Bild“, „Welt“ und „Politico“.

Zu den von Kiew geforderten Taurus-Lieferungen wollte Resnikow sich „Bild“, „Welt“ und „Politico“ zufolge im Interview nicht festlegen. Er glaube aber nicht, dass es „ein ganzes Jahr“ dauern werde, bis die Marschflugkörper der ukrainischen Armee zur Verfügung stehen. Deutschland sei ein „ernsthafter Partner“ der Ukraine in diesem Krieg und habe bereits viele hochmoderne Waffensysteme wie Leopard-Kampfpanzer, die Panzerhaubitze 2000 sowie Marder und Gepard geliefert.

Die Gegenoffensive zur Rückeroberung russisch besetzten Gebiets laufe „wirklich nach unserem Plan“, dieser sei auch mit den westlichen Verbündeten abgesprochen worden.

Russland habe derzeit die Luftüberlegenheit, sagte Resnikow weiter. Wörtlich ergänzte er: „Die Gegenoffensive ist nicht ein Film. Es geht hier nicht um einen Hollywood-Blockbuster.“

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) äußerte sich dazu bisher zurückhaltend. Es gibt Befürchtungen, dass die Marschflugkörper auch russisches Territorium erreichen könnten. „Egal, welche Anforderungen an Deutschland gerichtet werden: Ich werde mir weiterhin jede einzelne Entscheidung sorgfältig überlegen und niemals etwas Unüberlegtes tun“, sagte Scholz den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. (afp/dl)



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