National Disaster Response Force (NDRF) and other rescue team personnel inspect the site of the landslide in a slum area where 18 people were killed after several homes were crushed by a collapsed wall and a landslide triggered by heavy monsoon rains in Mumbai on July 18, 2021. (Photo by Sujit Jaiswal / AFP) (Photo by SUJIT JAISWAL/AFP via Getty Images)

Zahl der Todesopfer bei Erdrutschen in Indien steigt auf mindestens 76

Epoch Times24. Juli 2021 Aktualisiert: 24. Juli 2021 11:23

Die Zahl der Todesopfer durch Erdrutsche nach Monsun-Regenfällen in Indien ist auf mindestens 76 gestiegen. Die Rettungskräfte hätten bei Einsätzen in verschiedenen Regionen des Bundesstaates Maharashtra weitere Tote geborgen, erklärte die Provinzregierung am Samstag. Demnach mussten fast 90.000 Menschen vorsorglich ihre Häuser verlassen.

Mehr als die Hälfte der Todesopfer waren im Bezirk Raigad rund 130 Kilometer südlich von Mumbai, der Hauptstadt des Bundesstaates, zu beklagen. Mindestens 47 Menschen starben dort. Bei 53 weiteren wurde befürchtet, sie könnten von den Wasser- und Schlammmassen eingeschlossen worden sein.

Menschen flohen auf Häuserdächer, um dem Wasser zu entkommen

Der anhaltende Starkregen hatte den Fluss Savitri über die Ufer treten lassen. Die Stadt Mahad wurde größtenteils überschwemmt, alle Zufahrtsstraßen waren blockiert. Bewohner retteten sich in höhere Stockwerke und auf Häuserdächer, um dem Wasser zu entkommen.

Noch am Freitag war es dem Katastrophenschutz nicht möglich, im betroffenen Gebiet mit Rettungshubschraubern zu landen. Erst als die Wasserstände am Samstag wieder sanken, konnte mit der Rettung der Bewohner begonnen werden.

Auch in der Region um die Stadt Chiplun rund 250 Kilometer südlich von Mumbai waren Ortschaften unerreichbar. Der Fluss Vashishti trat dort über die Ufer. Die Behörden verzeichneten dort Wasserstände von bis zu sechs Metern.

In Monsun-Saison stürzen alljährlich Gebäude ein

In Mumbai stürzten Häuser ein, es gab Tote und Vermisste. Am vergangenen Wochenende waren in der Finanzmetropole bereits mindestens 34 Menschen durch regenbedingte Erdrutsche gestorben. In der Küstenmetropole Goa südlich von Mumbai gab es nach Regierungsangaben große Schäden, aber keine Todesopfer.

Während der von Juni bis September dauernden Monsun-Saison stürzen in Indien immer wieder Gebäude ein. Betroffen sind oftmals alte und baufällige Häuser. (afp/er)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion