Ein Tontechniker der für den MDR arbeitet trägt während den Dreharbeiten ein Anti-AfD-T-Shirt.Foto: Screenshot MDR-Mediathek

Anti-AfD-T-Shirt bei MDR-Sendung zu sehen – Sender verteidigt Mitarbeiter

Epoch Times31. Januar 2019 Aktualisiert: 31. Januar 2019 19:21
Der MDR, "schreibe weder Mitarbeitern, noch externen Produktionsfirmen eine Meinung vor“, hieß es zu dem Mitarbeiter der Produktionsfirma, der ein T-Shirt mit der Aufschrift "FCK AfD" trug.

In einem TV-Beitrag des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) war ein Tontechniker mit einem Anti-AfD-T-Shirt zu sehen. Nach Kritik durch Zuschauer gegenüber dem MDR verteidigte der Fernsehsender nun die veröffentlichte Meinungsäußerung.

Der Sender schreibe „weder Mitarbeitern, noch externen Produktionsfirmen eine Meinung vor“ hieß es seitens des MDR. „Das bezieht sich auch auf eine Kleiderordnung. Alles andere würde tatsächlich gegen die Neutralität und Meinungsfreiheit verstoßen“, betonte der öffentlich-rechtliche Rundfunksender in einer Antwort über Twitter.

Tontechniker trug T-Shirt mit dem Slogan „FCK AFD“

In der Sendung „Thüringen Journal“ hatte der MDR über Dreharbeiten zur Serie „In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte“ berichtet. Dabei konnte man ein Kamerateam samt Tontechniker bei Dreharbeiten sehen. Der Tontechniker trug dabei ein T-Shirt mit dem Slogan „FCK AFD“, was ein Kürzel für „Fuck AfD“ ist. Das MDR Fernsehen ist seit 1992 das regionale Fernsehprogramm des Mitteldeutschen Rundfunks für die drei Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Torben Braga, Mitglied des Landesvorstands der Thüringer AfD, beklagte: „So verspielen öffentlich-rechtliche Medien leichtfertig Vertrauen: Habe Mitarbeiter des MDR bisher überwiegend als professionell und um journalistische Sorgfalt bemüht erlebt. Dann sieht man so etwas im ‚Thüringen Journal‘ (…).“

NDR plazierte Anti-AfD-Aufkleber in der Krimisendung „Polizeiruf 110“

Im November 2018 war bereits der Norddeutsche Rundfunk (NDR) in die Kritik geraten, als er in der Krimisendung „Polizeiruf 110“ Anti-AfD-Aufkleber und Plakate platzierte. Zahlreiche Zuschauer hatten sich darüber beschwert. (er)


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