Berliner S-BahnFoto: über dts Nachrichtenagentur

Brutale Attacke in Berliner S-Bahn – Mutiger Helfer erleidet Nasenbeinbruch

Epoch Times9. September 2016 Aktualisiert: 10. September 2016 9:52
In der Berliner S-Bahn sind zwei Männer schwer verprügelt worden. Sie versuchten einem älteren Mann zu helfen, der sich von drei Jugendlichen bedroht fühlte. Die Polizei fahndet nun nach drei 16 bis 18 Jahre alten Teenagern mit arabischem Erscheinungsbild. (Zeugen unter 0800 / 6 888 000)

Zwei Männer sind am Mittwochabend in Berlin Opfer einer Gewaltattacke geworden. Zuvor hatten sie versucht einem älteren Mann zu helfen.

Die Männer hatten gegen 0.15 Uhr beobachtet, wie drei Jugendliche in einer S-Bahn zwischen den Bahnhöfen Sonnenallee und Treptower Park, auf den Boden spuckten und in der Bahn rauchten, wobei sich ein älterer Herr bedroht fühlte, heißt es im „Tagesspiegel“.

Daraufhin habe sich einer der beiden Männer (30), dem Trio genähert und es aufgefordert ihr Verhalten einzustellen. Danach sei die Situation eskaliert. Die beiden Helfer seien angegriffen und verletzt worden, so die Zeitung.

Die drei Jugendlichen hätten damit begonnen, auf den 30-Jährigen einzuschlagen. Der andere Mann sei zu Hilfe gekommen. Auch er sei angegriffen worden und habe einen Nasenbeinbruch erlitten. Schließlich hätten die Angreifer am Bahnhof Treptower Park von ihren Opfern abgelassen und seien geflohen.

Die Polizei fahndet nun nach den mutmaßlichen Tätern, ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung gegen unbekannt wurde eingeleitet.

Die Polizei bittet um Mithilfe

Bei den Tätern handelte es sich laut Zeugenaussagen um 16 bis 18 Jahre alte Männer mit arabischem Erscheinungsbild. Einem der Jugendlichen fehlte ein Schneidezahn. Gekleidet waren sie wie folgt: Einer trug einen schwarzen Sportanzug, ein Weiterer ein gepunktetes weißes Shirt und der Dritte beige Klamotten.

Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof unter der Rufnummer 030 / 2977790 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Zudem kann auch die kostenlose Servicenummer der Bundespolizei (0800 / 6 888 000) genutzt werden. (dk)

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