IGFM-China-Ausschuss: Die westliche Welt muss endlich aufwachen – Chinas Lügenpropaganda ist beispiellos

Von 24. April 2020 Aktualisiert: 24. April 2020 19:00
Zensur, Gewalt und Täuschung. Mit seinem Verhalten zu Beginn der Corona-Pandemie hat das kommunistische Regime Chinas zur Verbreitung von COVID-19 beigetragen. Der Arbeitsausschuss China der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) richtet sich nun mit einem Appell an die Bundesregierung und Parlamentarier.

Die Lungenseuche COVID-19 hält die Welt in Atem. Die Wirtschaft steht am Rand des Ruins. Tausende und abertausende Menschen sind weltweit in Verbindung mit dem neuartigen chinesischen KPCh-Virus* gestorben oder leiden darunter. Das Ausmaß der Kollateralschäden ist auf lange Sicht noch nicht einschätzbar.

„Die Ursache für diese weltweite Katastrophe liegt zum größten Teil an Pekings Desinformations- und Vertuschungspolitik“, sagt Hubert Körper vom Arbeitsausschuss China der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte IGFM in Deutschland.

Mit einem offenen Appell wendet sich die Organisation an die Deutsche Bundesregierung und die Bundestagsabgeordneten. Darin heißt es:

„Chinesische Ärzte, die zeitnah nach Bekanntwerden des ersten Infektionsfalles in Wuhan vor der neuen Krankheit gewarnt hatten, wurden weggesperrt. Den Medien wurde nicht erlaubt, über die aktuelle Lage und über die Schwere dieser Infektionskrankheit zu berichten. Erst sechs Wochen nach dem ersten Infektionsfall und nachdem rund fünf Millionen Wanderarbeiter, Studenten und Bürger von Wuhan sich anlässlich des chinesischen Neujahrsfestes auf den Weg machten, um Freunde und Verwandte in aller Welt zu besuchen, ergriffen chinesische Behörden erste Maßnahmen zur Eindämmung des Virus. Aber das Coronavirus war schon auf dem Weg, China und die ganze Welt zu befallen.“

Verschwiegene Todesfälle

Ein hoher Prozentsatz aller Infektionen hätte vermieden werden können, wenn die chinesische Regierung zeitnah und angemessen reagiert hätte. Davon ist der Ausschuss-Vertreter der IGFM überzeugt. Stattdessen täusche man aus Angst vor Macht- und Prestigeverlust das eigene Volk sowie die internationale Staatengemeinschaft. Und das selbst auf die Gefahr hin, dass unzählige Menschen infiziert werden und durch COVID-19 den Tod finden.

„Inzwischen redet auch der Generalsekretär der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, dem kommunistischen Regime nach dem Mund und verliert so seine Glaubwürdigkeit“, kritisiert Körper. Offenbar stehe die WHO schon voll und ganz unter der Kontrolle der Kommunistischen Partei Chinas.

Chinesischen Insiderinformationen zufolge sollen allein in Wuhan seit dem 23. März in den sieben staatlichen Beerdigungsinstituten etwa 40.000 Urnen mit Asche an Hinterbliebenen ausgegeben worden sein. Ziehe man jene Sterbefälle, die im Jahresdurchschnitt täglich in Wuhan auftreten, ab, so komme man seit dem 23. Januar, also seit der Abriegelung Wuhans, bis zum 23. März auf eine Zunahme von mehr als 30.000 Verstorbenen, heißt es im Appell der IGFM. Außerdem werde berichtet, dass Wuhans Krematorien täglich 24 Stunden auf Hochtouren laufen würden und dass zahlreiche mobile Krematorien in der Provinz Hubei in Betrieb genommen wurden.

Die aber vielleicht bedeutendste Information stamme von Chinas größten Mobilfunkbetreibern. Laut deren offiziell veröffentlichten Statistiken sollen seit Beginn der Corona-Krise in China die Anzahl der Handynutzer um über 20 Millionen zurückgegangen sein – „eine schier unglaublich hohe Anzahl und dies unter Berücksichtigung der totalen Abhängigkeit chinesischer Bürger vom Smartphone“, so Körper weiter.

Lügen, Gewalt und Verbrechen an der Menschheit

Er ergänzt: „Pekings Lügenpropaganda ist beispiellos.“ Ganz gleich, ob es einst um die Verfolgung der Grundbesitzer ging, die Verfolgung der Intellektuellen, der Tibeter, des uigurischen Volkes, beim sogenannten „Großen Sprung nach vorn“, bei der Kulturrevolution, dem Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens, der Christenverfolgung oder bei der Verfolgung von Falun Gong einschließlich dem Organraub an diesen Menschen – immer wieder sei das chinesische Volk und die internationale Staatengemeinschaft betrogen und getäuscht worden.

Seit der Machtergreifung im Jahr 1949 habe das chinesische kommunistische Regime nach Mitteilung des IGFM China-Arbeitsausschusses schätzungsweise 65 bis 80 Millionen Menschenleben auf dem Gewissen. Diese schweren Verbrechen gegen die Menschlichkeit würden zu den „dunkelsten Kapiteln der Menschheitsgeschichte“ gehören.

Konsequenzen für die zukünftige Beziehung

Es gehe auch nicht in erster Linie um finanzielle Wiedergutmachung, sagte Körper gegenüber Epoch Times. Vielmehr seien es die ideellen Schäden, die durch COVID-19 entstanden sind. Dazu zählen beispielsweise die Beeinträchtigung des gesellschaftlichen Lebens, die Einschränkung der Freiheitsrechte, der Stillstand des gesamten Bildungswesens, fahrlässige Tötung, gesundheitliche Langzeitschäden und mehr.

Es sei zu befürchten, dass nach der überstandenen Corona-Krise in einigen Monaten weder Deutschland noch irgendein anderer europäischer Staat ernsthafte Konsequenzen in den Beziehungen zu China ziehen werde und stattdessen weiter „business as usual“ betrieben werde. Der Ausschuss appelliert: „Die westliche Welt muss endlich aufwachen und das kommunistische Regime Chinas für seine Verbrechen zur Rechenschaft ziehen.“

*Anmerkung der Red.: Die Epoch Times bezeichnet das neuartige Coronavirus, das die Krankheit COVID-19 verursacht, auch als KPCh-Virus, weil die Vertuschung und das Missmanagement der Kommunistischen Partei Chinas es dem Virus ermöglichten, sich in ganz China auszubreiten und eine globale Pandemie zu verursachen. Mehr dazu: Leitartikel: Dem Virus den richtigen Namen geben

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