Krawalle vor Tatjana Festerling-Vortrag in Mainz befürchtet – Antifa will stören

Die Antifa hat angekündigt, einen Vortrag von Tatjana Festerling in Mainz verhindern zu wollen. Ausschreitungen werden befürchtet.
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Die Antifa hat dazu aufgerufen, einen Vortrag von Pegida-Frontfrau Tatjana Festerling in Mainz zu verhindern. (Foto vom 6. April 2015)Foto: Jens Schlueter/Getty Images
Epoch Times27. Oktober 2015

Es geht um eine Veranstaltung der Burschenschaft Germania Halle zu Mainz am 29. Oktober. Die Pegida-Frontfrau und ehemalige Dresdner OB Kandidatin hält dort laut Programm einen Vortrag zum Thema: „Die Widerstands- und Freiheitsbewegung PEGIDA, die OB Wahl und die Möglichkeiten einer APO, auf die Politik einwirken zu können.“ Der Eintritt ist frei. Gäste sind willkommen.

Grund genug für die Antifa, auf der Plattform linksunten zum Protest gegen den Vortrag aufzurufen. Die Antifa wirft der Burschenschaft Verbindungen zu Rechtsextremen, der NPD, Altkadern der Republikaner und der AfD vor und schreibt in ihrem anonymen Aufruf: „Viel zu lange wurde die Burschenschaft von den mainzer Antifaschist*innen aus den Augen verloren und das muss ein Ende haben.“

Pegida-Frontfrau Tatjana Festerling wurde von der Antifa in Hamburg bereits per Steckbrief als „Rechtspopulistin und Rassistin“ gebrandmarkt – inklusive Foto und Wohnanschrift.

Ausschreitungen in Mainz an der Tagesordnung

Politisch motivierte Ausschreitungen sind in Mainz keine Seltenheit: Im Sommer musste eine Veranstaltung mit Bernd Lucke, damals noch AfD-Vorsitzender, mehrfach abgesagt werden. Ein Hotelbesitzer nannte laut AZ die befürchteten Gewalttätigkeiten als Grund für seine spontane Absage. Einem Gasthaus, welches Lucke als Auftrittsort wählte, wurde Sachschaden im fünfstelligem Bereich verursacht, weil Eingangstür- und Fenster von Unbekannten eingeschlagen und eine Außenwand beschmiert wurde.

30 Angreifer letzten Samstag

Das Burschenschaftshaus, in dem Festerling auftreten will, erlebte bereits in der Nacht vom Freitag zum Samstag, dem 24.10.2015, Zwischenfälle, die in mehreren Strafanzeigen und einer „stationären polizeilichen Präsenz“ endeten – und dies lediglich bei einer „privaten Feierlichkeit“. Gegen 00:30 Uhr hatte ein Student der Burschenschaft gemeldet, „dass circa 30 dunkel gekleidete Personen, zum Teil vermummt, das Anwesen angreifen würden“, so der Polizeibericht. Die anfahrenden Streifenbesatzungen konnten vor Ort mehrere Personen feststellen, die vom Tatort flüchteten.„Es wurden mehrere Strafanzeigen, unter anderem wegen Beleidigung, wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und wegen Landfriedensbruchs, gefertigt“, hieß es. (rf)



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