Salzgitter ist eine 100.000 Einwohner zählende Großstadt in Niedersachsen, die einen hohen Anteil an Migranten aufweist.Foto: Screenshot / YouTube / Salzgitter von oben: Altes Dorf in Lebenstedt

„Problembündel“: Niedersachsen verspricht Salzgitter 50 Millionen zusätzlich für Migranten

Epoch Times10. April 2019 Aktualisiert: 10. April 2019 20:00
Salzgitters Oberbürgermeister Klingebiel hat das Land Niedersachsen mehrfach um finanzielle Hilfe bei der Integration von Migranten gebeten. Niedersachsens gewährt nun zusätzliche 50 Millionen Euro zur Bewältigung der Flüchtlingsproblematik.

Die Stadt Salzgitter erhält zusätzliche 50 Millionen Euro um die Flüchtlingsproblematik zu bewältigen, kündigte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) an. „Salzgitter ist eine Stadt, die sich noch stärker als die anderen niedersächsischen Städte einem Problembündel gegenübersieht“, sagte Weil laut der „Wolfenbütteler Zeitung“.

Salzgitters Oberbürgermeister Frank Klingebiel (CDU) hat das Land Niedersachsen mehrfach um finanzielle Hilfe bei der Integration von Migranten gebeten. Klingebiel schrieb in einem offenen Brief an Ministerpräsident Weil:

Ich mache mir in meiner zwölfjährigen Amtszeit erstmals große Sorgen um die friedliche Zukunft meiner Stadt“.

Niedersachsen hatte Salzgitter elf Millionen Euro, als Sondermittel für die Integration von Flüchtlingen und Migranten zugewiesen. Die würden laut Klingbeil aber nicht für die Schaffung von knapp 100 Krippenplätzen für Kinder aus Migrantenfamilien und die Deutschkurse für die mehr als 1.000 Schüler aus Migrantenfamilien reichen.

Bereits Mitte 2017 lebten 5.000 Migranten mit Bleiberecht in Salzgitter, wovon allein 3.300 aus Syrien stammten. Salzgitter hat rund 100.000 Einwohner. Das Geld kommt aus dem Haushaltsüberschuss des Landes von 1,84 Milliarden Euro aus dem Jahr 2018. Mit den 50 Millionen könnten nun Kindertagesstätten gebaut werden. (er)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion