Robert-Koch-InstitutFoto: über dts Nachrichtenagentur

Corona-Lage: RKI stuft Teile Österreichs, Italiens und ganz Polen als Risikogebiete ein – Ärzteverband: Mediziner „ausgelaugt“

Epoch Times22. Oktober 2020 Aktualisiert: 22. Oktober 2020 12:12

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die Liste der Corona-Risikogebiete in Europa erneut deutlich ausgeweitet. Unter anderem werden seit Donnerstagmorgen (22. Oktober) ganz Polen, die ganze Schweiz, ganz Irland und ganz Liechtenstein in dieser Kategorie geführt. In Österreich sind nun acht von neun Bundesländern betroffen – nur Kärnten gilt nicht als Risikogebiet.

Auch zahlreiche italienische Regionen wurden neu als Risikogebiete eingestuft, darunter die Toskana und die Lombardei, Sardinien und die autonome Provinz Bozen, also Südtirol. Ebenfalls als Risikogebiet wird das gesamte Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland geführt, ebenso Gibraltar. Ausgenommen sind die übrigen Überseegebiete sowie die Isle of Man und die Kanalinseln Guernsey und Jersey.

Das RKI nahm noch zahlreiche weitere europäische Regionen in die Liste auf, etwa in Schweden, Bulgarien, Ungarn und Kroatien. Dagegen wurden die Kanarischen Inseln, die zu Spanien gehören, von der Liste gestrichen.

Ärzteverband: Viele Gesundheitsämter an „Grenze der Überforderung“

Die Ärzte im öffentlichen Gesundheitsdienst sehen sich angesichts deutschlandweit steigender Zahlen der positiven Corona-Tests an der Belastungsgrenze.

Die Lage in den Gesundheitsämtern sei angespannt und führe dazu, dass die Mitarbeiter „am Limit“ seien, sagte die Vorsitzende des Bundesverbands der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Ute Teichert, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben, 22. Oktober). Viele der Mediziner seien „ausgelaugt“.

Besonders problematisch sei es, wenn in einer Region innerhalb kurzer Zeit die Infektionszahlen stark anstiegen, „so wie jetzt in Berchtesgaden“. In solchen Fällen gerieten die Gesundheitsämter „rasch an die Grenze der Überforderung“. (afp/dts/sza)


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