CDU-Logo.Foto: Sean Gallup/Getty Images

„Selbstzerstörerisch“: 15 Unionsabgeordnete kritisieren Attacken auf Merkel und AKK

Epoch Times30. Oktober 2019 Aktualisiert: 30. Oktober 2019 17:48
Eine Gruppe von 15 CDU-Bundestagsabgeordneten hat scharfe Kritik an den jüngsten Attacken aus den eigenen Reihen auf Kanzlerin Merkel und Parteichefin Kramp-Karrenbauer geübt.

Eine Gruppe von 15 CDU-Bundestagsabgeordneten hat scharfe Kritik an den jüngsten Attacken aus den eigenen Reihen auf Bundeskanzlerin Angela Merkel und Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer geübt.

„Das Verhalten Einzelner war extrem schädlich für die CDU und selbstzerstörerisch“, heißt es in dem Schreiben, das einer der Initiatoren, der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen, am Mittwoch in den Internetdiensten Facebook und Twitter veröffentlichte.

„Die vorgebrachten Attacken waren ebenso politisch kopflos wie maßlos in Stil und Inhalt“, heißt es in dem Text weiter, ohne dass deren Urheber – besonders der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz – namentlich genannt werden. „Wir fordern als Bundestagsabgeordnete der CDU, die ihr Mandat verantwortungsvoll durch konkrete Arbeit wahrnehmen, alle in der Partei auf, dieses Verhalten sofort einzustellen“, fordern die Unterzeichner.

Die Unterzeichner räumen allerdings auch ein: „Ohne jeden Zweifel muss die CDU ihren Kurs der inhaltlichen Erneuerung entschlossener und grundlegender angehen“. In der Diskussion der vergangenen Tage habe es jedoch „keinen einzigen substanziellen Beitrag zur Erneuerung der CDU gegeben“. Umso mehr seien „substanzielle Vorschläge, die eine christdemokratische Antwort auf die modernen Herausforderungen geben“, von allen „uneingeschränkt willkommen“.

Unterstützt wird der Aufruf außer von Röttgen auch von den Abgeordneten Sybille Benning, Thomas Gebhart, Ursula Groden-Kranich, Rüdiger Kruse, Katja Leikert, Karsten Möring, Andreas Nick, Martin Patzelt, Patrick Schnieder, Johann Wadephul, Sabine Weiss, Bettina Wiesmann, Elisabeth Winkelmeier-Becker und Matthias Zimmer. Über die Aktion hatte zuerst der Berliner „Tagesspiegel“ berichtet. (afp)



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