SymbolbildFoto: Armin Weigel/dpa

Streit um Lohnzahlung: Türkische Lkw-Fahrer liefern sich Messerstecherei in Straubing

Epoch Times20. September 2017
In Bayern ist ein Streit zwischen Lkw-Fahrern wegen offener Lohnforderungen eskaliert. Die vier Türken lieferten sich eine Messerstecherei. Ein Beteiligter wurde verletzt.

Im bayerischen Straubing ist ein Streit zwischen Lkw-Fahrern wegen offener Lohnforderungen in einer Messerstecherei geendet.

Insgesamt vier Lkw-Fahrer, allesamt mit türkischer Staatsangehörigkeit, hatten sich bereits in der Nacht zu Montag auf dem Gelände einer Tankstelle zu einem „klärenden Gespräch“ getroffen, wie die Polizei erst am Mittwoch mitteilte.

Nachdem sich ein 40-jähriger Lkw-Fahrer nicht mit seinem ehemaligen Auftraggeber einigen konnte, schlug der 40-jährige seinem Kontrahenten erst mit der Faust ins Gesicht und drohte dann nach Angaben der anwesenden Zeugen mit einem Messer.

Im Zuge der Auseinandersetzung zog sich der Kleinspediteur Schnittverletzungen in der Handinnenfläche zu. Anschließend trennten zwei der anwesenden Lkw-Fahrer die Streithähne und der 40-Jährige wurde kurze Zeit später von der Polizei festgenommen.

Bei seiner Überprüfung stellte sich heraus, dass er aktuell wegen eines Haftbefehls des AG Nürnberg-Fürth wegen Urkundenfälschung zur Festnahme ausgeschrieben ist. Auch seine Ausweisdokumente waren Totalfälschungen. Gegen ihn wird jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung, weiterer Urkundenfälschung und illegalen Aufenthalts ermittelt. (dts)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion