Frankreich will 35 Milliarden Euro aus EU-Corona-Fonds

Epoch Times16. Juli 2020 Aktualisiert: 16. Juli 2020 15:53

Frankreich beansprucht 35 Milliarden Euro aus dem geplanten Corona-Fonds der Europäischen Union. Regierungschef Jean Castex sagte am Donnerstag in Paris, die Mittel sollten in ein Konjunkturprogramm im Umfang von 100 Milliarden Euro fließen, mit dem die französische Wirtschaft wieder auf die Beine kommen soll. Es umfasst unter anderem Anreize für die Industrie und den Umweltschutz.

Der Corona-Hilfsfonds ist ab Freitag Thema beim EU-Gipfel in Brüssel, bei dem sich die Staats- und Regierungschefs erstmals seit Beginn der Pandemie wieder persönlich treffen. Gegen den Fonds in Höhe von 750 Milliarden Euro gibt es weiter massiven Widerstand aus Österreich, Dänemark, Schweden und den Niederlanden.

Frankreichs Präsident Macron beriet am Donnerstag in Paris mit dem schwedischen Regierungschef Stefan Löfven über den Plan. Schweden und die anderen drei Länder wehren sich dagegen, dass 500 Milliarden Euro als Zuschüsse fließen sollen, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Am Mittwoch hatte Macron bereits Spaniens Ministerpräsidenten Pedro Sánchez empfangen. (afp)

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